Open Ship auf der Sedov und dem Dampfeisbrecher Wal war ein Besuchermagnet


Die russische Viermastbark Sedov und der Dampfeisbrecher Wal zogen die Besucher am ersten Wochenende der 81. Warnemünder Woche an den Passagierkai Warnemünde. Mehr als 3800 Besucher besichtigten die Schiffe.

Besonders auf der Gangway der rund 117 Meter langen russischen Viermastbark Sedov riss der Besucherstrom kaum ab. Die Chance, an Bord des nach einem russischen Polarforscher benannten Schulschiffs zu gehen, nahmen täglich rund 1700 Besucher wahr. Begeistert schossen die Besucher Erinnerungsfotos am hölzernen Steuerrad mit glänzenden Messsingbeschlägen und bestaunten die hohen Masten und großen Mengen an Tauwerk, warfen einen Blick in die kleine Schiffskapelle mit russischen Ikonen, schauten den Kadetten bei der Arbeit zu oder stöberten im schiffseigenen Souvenirshop. Für den Stopp auf der Warnemünder Woche ist die Sedov aus Wilhelmshaven angereist. Am Montag, 9. Juli, geht die Reise des imposanten Schulschiffes morgens um 10 Uhr weiter zum Tallship Race im dänischen Esbjerg.

Etwas ruhiger ging es beim Open Ship auf dem Dampfeisbrecher Wal zu. Dort hatten die Gäste die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen an Deck zu verweilen sowie einen Blick in den Maschinenraum und auf die Brücke zu werfen. Für die ehrenamtliche Crew des Schiffes war die Reise zur Warnemünder Woche eine besondere. „Wir sind insgesamt vier Wochen unterwegs. Das ist für uns ein ungewohnt langer Törn. Wir waren vorher anlässlich des 80. Geburtstages des Eisbrechers im polnischen Stettin, wo das Schiff gebaut wurde. Weiter geht es am 8. Juli nach Wismar und mit etlichen Zwischenstopps zurück zum Heimathafen Bremerhaven“, erzählte Eisbrecher-Kapitän Ingo Daul.

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