Ein Deutscher Meister und viele Wettfahrten


In vier Klassen geht es an diesem Wochenende der 81. Warnemünder Woche noch einmal um Pokale und wichtige Punkte für die Ranglisten der Klassen. Gesegelt wurde auf allen Bahnen drei Wettfahrten. Die Korsare beendeten ihre Internationale Meisterschaften und die Hochseeyachten der Bäderegatta konnten einen perfekten Segeltag genießen.

Die 44 Korsare, die zu ihrer Internationalen Meisterschaft nach Warnemünde gereist waren, spulten ein sportliches Programm von neun Wettfahrten in drei Tagen ab. Am Ende hatte Axel Oberemm und Gerd Linnemann aus Berlin den Bug vorn. Mit zwei Frühstarts katapultieren sich die favorisierten Uti und Frank Thieme den vierten Platz.

Korsar Internationale Deutsche Meisterschaft

1. GER 3791, Axel Oberemm/Gerd Linnemann
2. GER 3811, Peter Sippel/Vitus Sippel
3. GER 3813, Silja Braun/Jürgen Kruck
4. GER 3820, Uti Thieme/Frank Thieme
5. GER 3800, Lisa Debatin/Sven Kristandt

In der Jugendbootsklasse 420er führen nach fünf Wettfahrten Marie Lorenz und Lille Jonas aus Berlin, punktgleich vor den Schwerinern J Mika Trosien und Johannes Erichsen. Für die 31 teilnehmenden Boote ist die Warnemünder Woche eine ideale Vorbereitung auf die anschließende Deutsche Jugendmeisterschaft in Travemünde, da sich die beiden Ostseereviere ähneln. Die Jugendlichen sind oft an der Startlinie etwas übereifrig und so musste die Wettfahrtleiterin Svenja Ehrmann alle Wettfahrten unter schwarzer Flagge, also mit Androhung der direkten Disqualifikation bei Frühstarts, starten lassen.

420er

1. GER 53398, J. Mika Trosien/Johannes Erichsen
2. GER 56153, Niklas Klimke/Fabio Seutz
3. GER 56186, Apolline Wanser/Flora von Waldow
4. GER 56351, Marie Lorenz/Lille Jonas
5. GER 55020, Emil Sperling/Arthur Sperling

Der Skipper Holger Köhne und sein Team konnten sich am zweiten Wettkampftag der H-Boote an die Spitze kämpfen. In dieser international beliebten Kielbootsklasse kann man wohl von einer inoffiziellen Berliner Meisterschaft sprechen, da 9 der 11 teilnehmenden Teams aus der deutschen Hauptstadt kommen.

H-Boote

1. GER 1010, Holger Köhne
2. GER 1721, Thomas Kausen
3. GER 1663, Peter Zauner
4. GER 1641, Thilo Beuster
5. GER 1660, Markus Gührs

Die „Fiven“, wie sich die 505er Segler selbst nennen, konnten heute drei Wettfahrten durchführen. „Es waren perfekte Bedingungen auf dem Wasser, für unser Team nur leider etwas zu viel Wind, dadurch konnten wir nicht ganz umsetzen, was wir uns heute vorgenommen hatten“, resümiert Frank Feller (siehe Bild) den Tag. Zusammen mit seinem Steuermann Lutz Stengel gewannen die beiden Rostocker im letzten Jahr bei der Europameisterschaft in Warnemünde die Bronzemedaille und hoffen bei der diesjährigen Ranglistenregatta noch auf Gold. Nach ihrem ersten Segeltag liegen sie vorerst auf Rang zwei. Die amtierenden Deutschen Meister, Jan-Philipp Hofmann und Felix Brockerhoff aus Düsseldorf, führen das Feld an.

505er

1. GER 9121, Jan-Philipp Hofmann/Felix Brockerhoff
2. GER 8992, Lutz Stengel/Frank Feller
3. AUS 9028, Earle Alexander/Axel Priegann
4. GER 9198, Julian Stückl/Johannes Tellen
5. GER 9040, Norbert Dasenbrook/Sven Meier

„Der Wind hat heute gehalten, dadurch konnten wir den Sportlern heute schönste Bedingungen bieten.“ Mit diesen Worten freut sich die Berliner Wettfahrtleitern der Bootsklasse Flying Dutchman, Svenja Ehrmann, über den Regattatag. Obwohl das FD Feld mit sechs Booten überschaubar ist, hat es in der ersten Wettfahrt nur ein Boot zur richtigen Zeit über die Startlinie geschafft. Alle anderen mussten aus dieser Wettfahrt wegen Frühstarts disqualifiziert werden. Rolf Albert und Eric Schönberner aus Plauen liegen somit nicht nur nach der ersten Wettfahrt, sondern auch nach allen drei Tagesrennen ganz vorn.

Flying Dutchman

1. GER 213, Rolf Albert/Eric Schönberger
2. GER 199, Dirk Bogumil/Michael Lisken
3. GER 28, Olaf Ballerstein/Jobst Wellensiek
4. GER 12, Ernst Greten/Michael Carp
5. GER 100, Jan Lechler/Jens Salow

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