Wohngeld Feststellung

Sie k├Ânnen Wohngeld als Mieter (sog. Mietzuschuss) oder als Eigent├╝mer f├╝r selbstgenutzten Wohnraum (sog. Lastenzuschuss) erhalten. Um Wohngeld zu erhalten, m├╝ssen Sie einen Antrag bei Ihrer ├Ârtlich zust├Ąndigen Wohngeldbeh├Ârde stellen.

Haben sich Ihre finanzielle Situation oder Ihre Lebensumst├Ąnde im Bewilligungszeitraum verschlechtert bzw. ver├Ąndert, k├Ânnen Sie jederzeit eine Erh├Âhung des Wohngeldes beantragen.

Das Wohngeld wird in der Regel f├╝r zw├Âlf Monate bewilligt. Um eine Unterbrechung laufender Wohngeldleistungen zu vermeiden, sollten Sie zwei Monate vor Beendigung des laufenden Bewilligungszeitraums einen neuen Antrag auf Weiterleistung von Wohngeld stellen. Dabei werden die Voraussetzungen f├╝r Ihren Anspruch erneut gepr├╝ft.

Zust├Ąndige Stelle

Sachgebiet Wohngeld

Hans-Fallada-Str. 1
18069 Rostock, Hansestadt

Fahrplanauskunft

Rollstuhlgerecht Fahrstuhl

Ansprechpartner

Mitarbeiter/in
Leiter/-in
Zimmer: 315

+49 381 381-5096+49 381 381-5096
E-Mail senden

├ľffnungszeiten

Um Wartezeiten f├╝r Sie zu vermeiden, wird die Vereinbarung eines Termins empfohlen. Terminanfragen sind unter Tel. 0381 381-5000 und E-Mail sozialamt@rostock.de oder jugendamt@rostock.de m├Âglich.

Montag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:30 Uhr (nur mit Termin)

Dienstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 18:00 Uhr

Mittwoch 09:00 - 12:00 Uhr 13:00 - 15:30 Uhr (nur mit Termin)

Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 16:00 Uhr

Freitag 09:00 - 13:00 Uhr (nur mit Termin)

Was gilt es zu beachten?

Ob und in welcher H├Âhe Sie Wohngeld in Anspruch nehmen k├Ânnen, h├Ąngt von verschiedenen Faktoren ab, wesentliche sind:

  1. Wie hoch ist Ihr Gesamteinkommen?
  2. Wie hoch ist Ihre Miete bzw. Ihre monatliche Belastung bei Wohneigentum?
  3. Wie hoch ist die Anzahl der Haushaltsmitglieder und wie hoch ist deren Einkommen?

Zu 1.: Das Gesamteinkommen ergibt sich aus der Summe der Jahreseinkommen aller zu ber├╝cksichtigenden Haushaltsmitglieder. Davon k├Ânnen bestimmte Freibetr├Ąge und Abzugsbetr├Ąge f├╝r Unterhaltsleistungen abgezogen werden.

Die Einkommensermittlung orientiert sich am Einkommensteuergesetz, d.h. ma├čgebend sind die steuerpflichtigen positiven Eink├╝nfte, erg├Ąnzt um einen Katalog zu ber├╝cksichtigender steuerfreier Einnahmen.

Davon abzuziehen sind jeweils zehn Prozent, wenn im Bewilligungszeitraum

  • Steuern vom Einkommen
  • Beitr├Ąge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung
  • Beitr├Ąge zur gesetzlichen Rentenversicherung

geleistet werden. Werden alle drei aufgef├╝hrten oder gleichartige Zahlungen geleistet, betr├Ągt der Abzugsbetrag 30 Prozent.

Zu 2.: Miete ist das vereinbarte Entgelt f├╝r die Gebrauchs├╝berlassung von Wohnraum aufgrund eines Mietvertrages.

Belastung bei Eigent├╝mern sind die Aufwendungen f├╝r den Kapitaldienst und die Bewirtschaftung des Eigentums.

Berechnungsgrundlage f├╝r das Wohngeld ist die sog. Bruttokaltmiete. Nicht zur Miete geh├Âren z.B. Heizkosten und Kosten f├╝r die Erw├Ąrmung von Wasser. Auch Haushaltsstrom und Verg├╝tungen f├╝r die ├ťberlassung einer Garage oder eines Stellplatzes f├╝r Kraftfahrzeuge geh├Âren nicht dazu.

Die Miete oder Belastung ist nur bis zu bestimmten H├Âchstbetr├Ągen zuschussf├Ąhig. Die H├Âchstbetr├Ąge richten sich nach dem ├Ârtlichen Mietenniveau, den sog. Mietenstufen.

Zu 3.: Haushaltsmitglieder sind die wohngeldberechtigte Person und weitere im Wohngeldgesetz ausdr├╝cklich genannte Personen, wenn sie mit der wohngeldberechtigten Person die Wohnung, f├╝r die Wohngeld beantragt wird, gemeinsam bewohnen. Diese Wohnung muss f├╝r jede genannte Person der Mittelpunkt der Lebensbeziehungen sein.

Es werden s├Ąmtliche Haushaltsmitglieder ber├╝cksichtigt, wenn sie nicht vom Wohngeld ausgeschlossen sind.

Sie sind vom Wohngeld ausgeschlossen, wenn Sie Transferleistungen (andere Sozialleistungen) bekommen, in denen Wohnkosten bereits enthalten sind, z. B.:

  • Grundsicherung f├╝r Arbeitsuchende (Arbeitslosengeld II) oder
  • Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.

Ebenfalls keinen Wohngeldanspruch haben allein lebende Studierende und Auszubildende, die dem Grunde nach einen Anspruch auf BAf├ÂG oder Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) haben; auch dann, wenn BAf├ÂG oder BAB wegen zu hohem Einkommen der Eltern abgelehnt wurde.

Einzelheiten erfragen Sie bitte bei Ihrer ├Ârtlich zust├Ąndigen Wohngeldbeh├Ârde.

Rechtsgrundlagen

┬ž 22 WoGG

Erforderliche Unterlagen

Dem ausgef├╝llten Antragsformular m├╝ssen Sie noch folgende Nachweise beif├╝gen:

Aktuelle Nachweise zur Miete bzw. Belastung, insbesondere:

  • Mietvertrag
  • ggf. aktuelle Betriebskostenabrechnung
  • bei Eigent├╝mern: Nachweise zu den bestehenden Darlehen, die f├╝r den Erwerb, Bau oder die Modernisierung des Eigenheims bzw. der Eigentumswohnung aufgenommen wurden
  • bei Eigent├╝mern: aktueller Grundsteuerbescheid

Aktuelle Nachweise zum Einkommen aller Haushaltsmitglieder, z.B.:

  • Lohn- und Gehaltsabrechnungen der letzten Monate
  • aktueller Rentenbescheid
  • aktueller Bescheid ├╝ber den Bezug von anderen Sozialleistungen (z.B. Arbeitslosengeld, Elterngeld, Unterhaltsvorschuss, Krankengeld)
  • Nachweis f├╝r Unterhaltszahlungen
  • Nachweis ├╝ber Zinsen und andere Kapitalertr├Ąge (z.B. bei Sparkonten, Festgeld, Tagesgeld, Bausparvertr├Ągen, Fonds); insbesondere Steuerbescheinigungen

Sonstige Nachweise (falls vorhanden):

  • Schwerbehindertenausweis und Bescheid ├╝ber Leistungen der Pflegeversicherung

Fristen

Wohngeld wird in der Regel vom Ersten des Monats an geleistet, in dem der Antrag gestellt wird.

Weitere Informationen

Verfahrensablauf

Den Antrag auf Wohngeld m├╝ssen Sie bei der ├Ârtlich zust├Ąndigen Wohngeldbeh├Ârde stellen. Nach der Bearbeitung des Antrags erl├Ąsst die Wohngeldbeh├Ârde einen Bescheid.

Ansprechpunkt

Kinder aus Familien, die Wohngeld beziehen, k├Ânnen Leistungen f├╝r Bildung und Teilhabe erhalten. Zust├Ąndig f├╝r diese Leistungen sind die Landkreise und kreisfreie St├Ądte.

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