Vertäut, verhandelt, verewigt: Die Hansestadt Rostock wird 800

Geschichte der Hansestadt Rostock

Lange bevor Rostock so stark wurde, dass es offiziell Stadtrecht erhielt, begann seine Geschichte. Slawische Stämme wurden im 7. Jahrhundert an der Warnow aktiv. „Roztoc“ – so nannten sie ihre Siedlung, was so viel bedeutet wie „Fluss, der auseinander fließt“. Ein solider, die Zeiten überdauernder Name. Anders die historische Burg gleichen Namens. Die können Sie heute leider nicht mehr besichtigen.

Händler und Handwerker bewohnten später die Gegend an der Petrikirche. Am 24. Juni 1218 wurde Rostock das lübische Stadtrecht bestätigt, und bald wurde es zu eng: neben der Altstadt entstanden zwei weitere Siedlungskerne, die Mittelstadt und die Neustadt, welche sich kurze Zeit später zusammenschlossen. Rostock wurde zu einer der bedeutendsten Städte des Hansebundes - eine mittelalterliche Blütezeit! Das können Sie noch heute an den typischen Kaufmannshäusern sehen.

Eine Stadt lebt von ihren Biografien. Troja-Entdecker Heinrich Schliemann, der in Rostock in Abwesenheit promovierte. Der geniale Albert Einstein? Erhielt hier seinen Ehrendoktor. Fritz Reuter, der bei uns seine studentische Sturm- und Drangzeit erlebte. Stephan Jantzen, der königlich ausgezeichnete Seenotretter. Marteria, der hier das Rappen entdeckte. Vicke Schorler? Ein Rostocker, der seine Lieblingsstadt zwischen 1578 und 1586 auf einer über 18 m langen Zeichnung verewigt hat.

Lernen Sie einige der noch heute erhaltenen Sehenswürdigkeiten von dieser Vicke-Schorler-Rolle auf den Folgeseiten oder am besten gleich in Ihrem Urlaub kennen!

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