Chronik einer wechselvollen Geschichte

Chronik der Hansestadt Rostock

600 n. Chr. | Ansiedlung der Slawen
Die Slawen, patriarchalisch in Sippen lebend, bilden die größte ethnische Bevölkerungsgruppe in Europa und ließen sich erfolgreich an der Warnow nieder.

1160/1161 | Zerstörung Burg Roztoc
Am westlichen Warnowufer auf Sand und Sumpf errichtet, diente die Festung als Schutz für den bedeutenden slawischen Hafen- und Handelsplatz.

1218 | Stadtrechtsbestätigung
Fürst Heinrich Borwin I. bestätigte Rostock am 24. Juni 1218 das lübische Stadtrecht. Der Startschuss für die Entwicklung zu einer großen und fortschrittlichen Metropole im Ostseeraum.

1323 | Warnemünde wird eingemeindet
Aus strategischen Gründen wurde das Dorf Warnemünde von der Stadt Rostock erworben. Denn der Zugang zur Ostsee war aus Handelsgründen schon immer entscheidend.

Mitte 13. Jahrhundert | Rostock wird Mitglied im Hansebund
Durch Privilegien für den Heringshandel und eine Monopolstellung im Norwegenhandel wirtschaftlich erstarkt, trieb man bald regen Handel im Nord- und Ostseeraum. Zur Sicherung ihrer Interessen und der Überfahrten organisierten die Kaufleute ab Mitte des 13. Jahrhunderts den mächtigen Hansebund. Rostock gehörte neben Lübeck und weiteren Städten federführend dazu. Bis zu 370 Schiffe segelten unter städtischer Flagge. Wertvolle Handelsgüter: Rostocker Bier und Fischwaren – Erfolgsgeschichten bis heute!

1419 | Gründung der Universität Rostock
Über 100 Studiengänge sind eine spannende Erfolgsgeschichte. 1419 gegründet, feiert die älteste Universität im Ostseeraum 2019 ihr 600. Gründungsjubiläum. Getreu ihrem Motto „Traditio et Innovatio“ prägt sie noch immer das Leben der Stadt, so mit dem Neorenaissance-Gebäude am Uniplatz oder als kulturell-wirtschaftliche Ideenschmiede. Astronom Tycho Brahe, Bundespräsident a.D. Joachim Gauck, Schriftsteller Erich Kästner – sie alle studierten hier.

1472 | Astronomische Uhr – Im Takt der Zeit
Seit 1472 beeindruckt die Astronomische Uhr in der Kirche zu St. Marien mit ihrem optischen Reichtum und dem weltweit einzigen noch funktionierenden ursprünglichen Uhrwerk. Ein Meisterwerk der Kunst und Technik. Und zum 1. Januar 2018 regt sich was im Gebälk: nach 133 Jahren erhält die berühmte Astronomische Uhr eine neue Kalenderscheibe. Dieses „Upgrade“ bildet gleichzeitig den Auftakt der Feierlichkeiten zum großen Jubiläumsjahr.

1531 | Reformation in Rostock
Die neuen, volksnäheren Lehren Martin Luthers wurden in allen Hauptpfarrkirchen für verbindlich erklärt. Maßgeblicher Reformator und Wegbereiter war der Rostocker Prediger Joachim Slüter.

1821 | Warnemünde wird Seebad
Nach der Nutzung als Hafen und Fischerhochburg begann 1821 die Karriere als Badeort. Kein Wunder, denn spätestens seit Mecklenburgs Herzog Friedrich Franz I. auf die heilende Wirkung des Seeklimas und des Meerwassers schwört, stieg die Nachfrage nach den Frischekuren enorm. Dank der Bitte eines in Warnemünde kurenden Fräuleins wurde später der Strandkorb zum bequemen und gesunden Sitzen an der Meeresluft erfunden – ein Sitzmöbel mit Weltruf.

1990 | Warnemünde wird Kreuzfahrthafen
Was mit drei Schiffsanläufen begann, ist heute der größte deutsche Kreuzfahrthafen, der jährlich rund 190 Schiffsanläufe erwartet. Besonders beeindruckend: die Mehrfachanläufe.

2018 | 800. Stadtgeburtstag
Das Jubiläumsjahr wird mit dem 38. Internationalen Hansetag, dem 13. Mecklenburg-Vorpommern-Tag sowie vielen Konzerten, Festen und Sonderausstellungen begangen.

2019 | 600. Gründungsjubiläum der Universität Rostock
Der Rostocker „Hafen der Wissenschaften“ feiert mit zahlreichen Höhepunkten: Ausstellungen „Experiment Zukunft“ und „Verflechtungsgeschichte“, Sommerfest, Akademische Festwoche u.v.m.

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