Geschichte der Rostocker Heide

Am 25. März 1252 erwarb die Hansestadt Rostock für nur 435 Mark Pfennige die Rostocker Heide mit ihren damals 12.000ha von Fürst Borwin lll. Die Nutzung erfolgte über Jahrhunderte hinweg eher unregelmäßig und war geprägt durch den großen Bedarf der aufstrebenden Handelsmacht Rostock an Bau- und Brennholz sowie Holz für den Schiffbau.

Ab 1792 sorgte der erste Forstinspektor, Hermann Friedrich Becker, für eine nachhaltige und geregelte Forstwirtschaft, die seitdem bewährte Tradition geworden ist.

Nach dem zweiten Weltkrieg ging die Rostocker Heide in staatliche Hand über. Zu DDR-Zeiten wurde die Heide zunehmend militärisch genutzt, was letztlich zu einer Sperrung von mehr als der Hälfte der Waldfläche führte. Anfangs gab es nur einen Schießplatz unweit Wiethagens, dann auch einen an der Küste und bei Hinrichshagen, später kamen Flugabwehrraketen mit Kasernen, Bunkern und Munitionsdepots hinzu.

Im Jahre 1992 bekam die Stadt Rostock ihre Heide zurück. Sogleich wurden die militärischen Anlagen beseitigt und letztendlich im Jahr 2000 die Nutzung des Schießplatzes bei Wiethagen eingestellt. Seit 2000 wird nach einem Beschluss der Rostocker Bürgerschafft der Wald FSC-zertifiziert bewirtschaftet.

Der Rostocker Ruheforst in der Nähe von Wiethagen wurde im Sommer 2006 eingeweiht.

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