Straffer Zeitplan für Sonntag für die Segler der 81. Warnemünder Woche


Die Windwarnung des Deutschen Wetterdienstes kündigte es schon am Morgen an. Wind von 5 bis 6 Windstärken und Böen von 8 Beaufort machten einen Start der Jollen und Kielboote zum Auftakt der 81. Warnemünder Woche unmöglich. Wellen von zwei Metern und höher hätte auch den Crews der Startschiffe alles abverlangt. Deshalb entschied das Team der Wettfahrtleiter um Sportdirektor Peter Ramcke, nichts zu riskieren und alle Segler im Hafen zu lassen.

Um den Zeitplan aufzuholen, werden am Sonntag statt zwei nun drei Wettfahrten gesegelt. Die Musto-Skiff, die ihre German Open segeln, starten wie die Teilnehmer der Seebahnen um 10 Uhr. Der Laser Europa Cup um 10.30 Uhr und die OK-Jollen Pre-Worlds um 11 Uhr. Die Windprognose sieht für Sonntag deutlich moderater aus. Bei 3 bis 4 Windstärken steht den Seglern ein perfekter Segeltag bevor.

Während die Segler aufgrund des starken Windes tatenlos an Land blieben, nutzten die Teilnehmer der Kite Surf Europameisterschaft die kräftige Brise für ein letztes Training vor Meisterschaftsbeginn am Montag, 9. Juli. Bunt leuchteten die Kites am strahlend blauen Himmel über dem Meer. Schnell rauschten die Kiter vor dem Warnemünder Strand auf und ab und katapultierten sich ein ums andere Mal hoch in die Luft. Für Sprünge und rasante Fahrten eignete sich das Wetter gut, für die Meisterschaften sind sie jedoch nicht ganz so ideal. „Es sind harte Bedingungen, und wir hoffen, dass der Wind in den kommenden Tagen abnimmt. Problematisch wird das Foilen, weil das Wasser bis weit draußen sehr flach ist“, erklärte der polnische Trainer Tomek Janiak, der mit einem Team von neun jungen Sportlern angereist ist.

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