Die Sieger der Formula Kite Europameisterschaft heißen Daniela Moroz und Guy Bridge


Die Formula Kite Europameisterschaft im Rahmen der 81. Warnemünder Woche ging gestern mit einem spannenden Finaltag mit optimalen Windbedingungen und insgesamt 35 Rennen zu Ende. Guy Bridge aus Großbritannien siegte bei den Herren, die Amerikanerin Daniela Moroz aus San Francisco bei den Damen. Das Fazit der Wettfahrtleitung: Es war eine taffe und zugleich großartige Regatta.

Die 17-jährige Amerikanerin Daniela Moroz, die bei den Damen in der Gesamtwertung gewann, war keine Überraschungssiegerin. Sie führt seit Längerem die Weltrangliste der Damen in der Klasse Formula Kite an und erzielt sogar regelmäßig gute Ergebnisse bei Wettfahrten der Männer. Die Formula Kite Europameisterin lobte Warnemünde als Standort: „Es hat Spaß gemacht, hier zu kiten. Wir hatten unterschiedlichste Wind- und Rennbedingungen, so dass alle meine mitgebrachten Kites zum Einsatz kamen – ein wirklich guter Spot zum Kiten.“ Die Plätze zwei und drei bei den Damen belegten bei der EM Elena Kalinina aus Russland und Alexia Fancelli aus Frankreich.

Platz eins und zwei bei den Männern bei der Formula Kite Europameisterschaft machten die Brüder Guy und Oliver Bridge untereinander aus, die gemeinsam mit ihrer Mutter Steph, ebenfalls eine erfolgreiche Kiterin, zur Meisterschaft angereist sind. Den dritten Platz belegte der Franzose Axel Mazella.

Als bester Deutscher landete Florian Gruber aus Garmisch-Partenkirchen in der Goldgruppe auf Platz zehn. „Das Ergebnis hätte besser sein können. Für mich war es Pech, dass während der Qualifikation aufgrund der Windbedingungen nicht mehr Rennen durchgeführt werden konnten. Dadurch gab es keinen Gruppenwechsel, und ich hatte durchgehend die stärksten Fahrer des Feldes als Konkurrenz“, sagte der 24-Jährige, der bereits in anderen Kitesurf-Disziplinen Weltmeistertitel eingefahren hat. Sein nächstes Ziel, wie für die meisten Teilnehmer der Formula Kite EM: die Formula Kite World Championships Anfang August im dänischen Aarhus.

Der Coach des deutschen Teams Detlef Groebert ist zufrieden mit der Leistung seiner Sportler bei der Europameisterschaft: „Die EM endet für uns mit je einem Ergebnis in den Top Ten und den Top Twenty. Für die Newcomer im Team war der Wettbewerb ein super Einstieg in die internationale Wettfahrtszene.“ Teammitglied Jannis Maus, der in der Silber Gruppe Platz sieben erzielte, bestätigte: „Für mich waren die Rennen in Warnemünde ein super Training, um zu sehen, wo ich im internationalen Vergleich stehe.“ Zur Weltmeisterschaft in Aarhus Anfang August wird das deutsche Team in fast identischer Zusammenstellung fahren. Einzige Veränderung: Statt Luisa Bodem geht Leonie Meyer an der Start.

Wettfahrtleiter Marcus Schwendtner ist sehr zufrieden mit dem Verlauf der Europameisterschaft im Rahmen der Warnemünder Woche: „Warnemünde war für uns ein super Revier, das bei jeder Windrichtung funktioniert. Wir hatten ideale Bedingungen, auch wenn sie nicht immer einfach waren, für die Wettfahrtleiter ebenso wie für die Fahrer. Wir freuen uns, dass wir hier so gut aufgenommen wurden und kehren gerne mit weiteren Events nach Warnemünde zurück.“

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