Flora & Fauna

Die Rostocker Heide zeichnet sich durch die ganz besondere Mischung aus Wald- und Meeresklima als Aktivregion aus. Diese einzigartige Naturregion bietet mit ihrem Mischklima ideale Voraussetzungen für sportliche Aktivitäten wie Fahrradfahren, Wandern oder Reiten. Zudem fördert die frische gesunde Luft am Meer und in den Wäldern die Erholung und Gesundheit.

Pflanzen Hohe Düne

Bunte Pflanzenwelt

Die Rostocker Heide bietet einer großen Anzahl von Pflanzen- und Tierarten ideale Lebensbedingungen. Auf ihren Waldflächen stehen bis zu 52 % Nadelbäume, darunter zählen Kiefern, Fichten, Lärchen und Douglasien. Die Laubbäume sind mit Eiche, Buche und Birke zu 48 % vertreten, sodass Laub- und Nadelholz fast gleich stark präsent sind. 827 ha der Rostocker Heide sind hingegen Moore, Schilfgebiete und Wiesen. Besonders bemerkenswert sind das Vorkommen der Eibe, der Stechpalme, des fleischfressenden Sonnentaus sowie zahlreicher Orchideenarten in der Flora.

Vogel in der Heide

Artenreiche Tierwelt

In der Heide ist neben Marder, Fuchs und Dachs, Reh-, Dam-, und Schwarzwild auch das Rotwild hier zuhause, das auf große freie Lebensräume angewiesen ist. Mit etwas Glück und Geduld können sowohl der Iltis, Wiesel, Seeadler als auch Graureiher, Kraniche und Eisvögel beobachtet werden.

Naturschutz an der Ostsee

Brinckmannsdorf Wald

3.500 Hektar Natur pur

Das von der EU ausgewiesene Flora-Fauna-Habitat-Gebiet „Wälder und Moore der Rostocker Heide“ ist 3.500 Hektar groß. Es soll wegen seiner besonders schützenswerten Pflanzen, Tiere und Lebensräume erhalten und weiterentwickelt werden. Das Stadtforstamt Rostock ist als untere Naturschutzbehörde für den Bereich der Rostocker Heide und für die forstliche Bewirtschaftung mit Beinhaltung wesentlicher Aspekte der Naturschutzarbeit zuständig. 1997 wurden in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) Verbesserungen der Lebensbedingungen für Lurche und Kriechtiere an sechs Kleingewässern erreicht.

Rostocker Heide im Herbst

Artenschutz

Ehemalige Militärbunker konnten im Rahmen des KONVER-II-Programms zu Winterquartieren für Fledermäuse umgerüstet werden. Mehrere Krötenschutzzäune in Wiethagen, Hinrichshagen und Torfbrücke werden betreut, Heideflächen auf ehemals militärisch genutzen Flächen in den Revieren Hinrichshagen und Wiethagen werden gepflegt. Dem Lebensraum Totholz wird besonderes Augenmerk geschenkt, die Erhaltung bestimmter Biotoptypen bei Vorkommen bedrohter Arten wird gewährleistet.

Naturschutz in der Rostocker Heide

Kontakt: Stadtforstamt

Haus 9b
18182 Wiethagen
Telefon: 038202 4040
Telefax: 038202 40422
E-Mail: forstamt@rostock.de

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