Umlegung von Grundst├╝cken

Eine Umlegung ist ein gesetzlich geregeltes f├Ârmliches Grundst├╝cksfl├Ąchentauschverfahren (Bodenordnungsverfahren), das im Baugesetzbuch geregelt ist. Bei einer Umlegung sollen Grundst├╝cke geschaffen werden, die nach Lage, Form und Gr├Â├če f├╝r eine bauliche oder sonstige Nutzung geeignet sind.

Alle im Umlegungsgebiet gelegenen Grundst├╝cke werden nach ihrer Fl├Ąche rechnerisch zur sogenannten Umlegungsmasse vereinigt. Jeder Grundst├╝ckseigent├╝mer hat einen bestimmten prozentualen Anteil an dieser Masse. Anschlie├čend werden Fl├Ąchen aus der Umlegungsmasse ausgeschieden, die zum einen als ├Ârtliche Verkehrsfl├Ąchen oder ├Âffentliche Gr├╝nfl├Ąchen festgesetzt sind oder zum anderen als Ausgleichsfl├Ąchen f├╝r den Umweltschutz dienen. Der Rest der Umlegungsmasse bildet nunmehr die Verteilungsmasse. Aus dieser werden den beteiligten Eigent├╝mern, entsprechend ihrem Anteil, zweckm├Ą├čig gestaltete (d.h. bebauungsf├Ąhige) Grundst├╝cke zugeteilt. Die neuen Grundst├╝cke sollen mindestens den gleichen Verkehrswert und nach M├Âglichkeit auch in gleicher oder gleichwertiger Lage wie die eingeworfenen Grundst├╝cke liegen.

In einfachen F├Ąllen kann schnell und mit wenig Verwaltungsaufwand eine vereinfachte Umlegung durchgef├╝hrt werden.

Zust├Ąndige Stelle

Abteilung Kataster

Holbeinplatz 14
18069 Rostock, Hansestadt
+49 381 381-6280+49 381 381-6280
+49 381 381-6902
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Fahrplanauskunft

Rollstuhlgerecht Fahrstuhl

├ľffnungszeiten

Hinweis:

Nach Vereinbarung

Weitere Informationen

Weiterf├╝hrende Informationen

gegebenenfalls Merkbl├Ątter zur Umlegung oder vereinfachten Umlegung der Unteren Vermessungs- und Geoinformationsbeh├Ârden der Landkreise

Verfahrensablauf

1. Umlegungsanordnung durch den Gemeinderat

2. Umlegungsbeschluss durch die Umlegungsstelle, orts├╝bliche Bekanntmachung

3. Aufstellen von Bestandskarte und Bestandsverzeichnis und ├Âffentliche Auslegung

4. Er├Ârterung und Verhandlung mit den Beteiligten

5. Umlegungsplan oder Teilumlegungsplan (orts├╝bliche Bekanntmachung, Auszug an alle Beteiligten)

6. Inkrafttreten

7. Vollzug des Umlegungsplanes, Einweisung in den Besitz

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