Sterbegeld f├╝r Kriegsopfer

Stirbt ein nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG) anerkannter rentenberechtigter Besch├Ądigter, erhalten seine Angeh├Ârigen auf Antrag ein Sterbegeld in H├Âhe des Dreifachen der Versorgungsbez├╝ge, die dem Verstorbenen f├╝r den Sterbemonat zustanden. Die Pflegezulage wird im Sterbemonat h├Âchstens nach Stufe II gezahlt.

Was gilt es zu beachten?

Anspruchsberechtigt sind Angeh├Ârige, wenn sie mit dem Verstorbenen zur Zeit des Todes in h├Ąuslicher Gemeinschaft gelebt haben. Hier gilt folgende Rangfolge:

  1. Ehegatte
  2. Lebenspartner
  3. Kinder
  4. Eltern
  5. Stiefeltern
  6. Pflegeeltern
  7. Enkel
  8. Gro├čeltern
  9. Geschwister
  10. Geschwisterkinder

Hat der Verstorbene mit keiner dieser Personen in h├Ąuslicher Gemeinschaft gelebt, wird das Sterbegeld in gleicher Reihenfolge an denjenigen gezahlt, dessen Unterhalt der Verstorbene getragen hat. Sind keine Anspruchsberechtigten vorhanden, kann das Sterbegeld an denjenigen gezahlt werden, der die Kosten der letzten Krankheit oder der Bestattung getragen oder den Verstorbenen bis zu seinem Tod gepflegt hat.

Erforderliche Unterlagen

  • Sterbeurkunde
  • Nachweise zum Verwandtschaftsverh├Ąltnis (bspw. Stammbuch)

Kosten

Keine

Weitere Informationen

Verfahrensablauf

Sterbegeld kann beim Landesamt f├╝r Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (LAGuS) - Versorgungsamt - schriftlich oder m├╝ndlich unter Aufnahme einer Niederschrift beantragt werden. Auch ein formloser Antrag kann gestellt werden. Das LAGuS sendet dann einen entsprechenden Antragsvordruck zu.

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