Sorgeerkl├Ąrung - Beurkundung

Sind Sie als Eltern bei der Geburt eines Kindes nicht miteinander verheiratet, so steht Ihnen seit dem 19. Mai 2013 in Kraft getretenen gesetzlichen Regelung die elterliche Sorge gemeinsam zu, wenn Sie erkl├Ąren, dass Sie die Sorge gemeinsam ├╝bernehmen wollen (sogenannte Sorgeerkl├Ąrungen), wenn Sie einander heiraten oder soweit Ihnen das Familiengericht die elterliche Sorge gemeinsam ├╝bertr├Ągt. Im ├ťbrigen hat die Mutter die elterliche Sorge.

Eine solche Sorgeerkl├Ąrung muss ├Âffentlich beurkundet werden. Dies k├Ânnen Sie bei jedem Jugendamt der Stadtverwaltung bzw. des Landratsamtes oder gegen Geb├╝hr bei einem Notar / einer Notarin veranlassen.

Sorgeerkl├Ąrungen vermag im Streitfall nur das Familiengericht aufzuheben. Daher ist es ratsam, sich ├╝ber die Rechte und Pflichten beraten zu lassen, die sich aus der Sorgeerkl├Ąrung ergeben.

HINWEIS: Soweit noch nicht geschehen, k├Ânnen Sie auch die Vaterschaftsanerkennung zusammen mit der gemeinsamen Sorge vor dem Jugendamt erkl├Ąren.

Zust├Ąndige Stelle

Sachgebiet Beistandschaften / Beurkundungen

St.-Georg-Str. 109
18055 Rostock, Hanse- und Universit├Ątsstadt
+49 381 381-5131+49 381 381-5131
+49 381 381-2626
E-Mail senden

Fahrplanauskunft

Nicht Rollstuhlgerecht Kein Fahrstuhl

├ľffnungszeiten

Um Wartezeiten f├╝r Sie zu vermeiden, wird die Vereinbarung eines Termins empfohlen. Terminanfragen sind unter Tel. 0381 381-5000 und E-Mail sozialamt@rostock.de oder jugendamt@rostock.de m├Âglich.

Montag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:30 Uhr (nur mit Termin)

Dienstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 18:00 Uhr

Mittwoch 09:00 - 12:00 Uhr 13:00 - 15:30 Uhr (nur mit Termin)

Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 16:00 Uhr

Freitag 09:00 - 13:00 Uhr (nur mit Termin)

Was gilt es zu beachten?

  • Die Vaterschaft muss rechtswirksam anerkannt sein.
  • Die Eltern sind nicht miteinander verheiratet.
  • Die Mutter hatte bisher das alleinige Sorgerecht (falls die Sorgeerkl├Ąrung erst nach der Geburt abgegeben wird).
  • Die Eltern sind vollj├Ąhrig oder ihre gesetzlichen Vertreter stimmen der Sorgeerkl├Ąrung zu.

Erforderliche Unterlagen

  • Geburtsurkunde des Kindes oder Mutterpass bei vorgeburtlicher Sorgeerkl├Ąrung
  • Vaterschaftsanerkennung oder Gerichtsbeschluss ├╝ber die Feststellung der Vaterschaft
  • Personalausweis oder Reisepass

Kosten

  • Beurkundungen durch die Urkundsperson des Jugendamts sind kostenfrei.
  • Beurkundungen beim Notar sind geb├╝hrenpflichtig.

Fristen

Um rechtliche Probleme zu vermeiden, ist es ratsam, die Vaterschaftsanerkennung und die gemeinsame Sorge schon vor oder unmittelbar nach der Geburt des Kindes zu erkl├Ąren.

HINWEIS: Die Sorgeerkl├Ąrung kann nicht zeitlich befristet werden. Sie ist also bis zur Vollj├Ąhrigkeit des Kindes g├╝ltig.

Weitere Informationen

Weiterf├╝hrende Informationen

Die Erkl├Ąrung ├╝ber die gemeinsame Sorge wird in das sogenannte Sorgeregister in dem f├╝r den Geburtsort des Kindes zust├Ąndigen Jugendamt eingetragen. Eine Auskunft aus dem Sorgeregister (Negativbescheinigung) wird beispielsweise zur Vorlage bei Geldinstituten ben├Âtigt als Nachweis, dass keine Erkl├Ąrung zur gemeinsamen Sorge abgegeben wurde und folglich das alleinige Sorgerecht besteht.

Verfahrensablauf

  • Lassen Sie sich vor der Abgabe einer Sorgeerkl├Ąrung ├╝ber die Rechte und Pflichten aufkl├Ąren - zum Beispiel durch das Jugendamt oder den beurkundenden Notar.
  • Soweit noch nicht geschehen, muss der Vater die Vaterschaft anerkennen.
  • Sie m├╝ssen beide pers├Ânlich zur Beurkundung beim Jugendamt oder im Notariat erscheinen.
  • Der Notar oder der Mitarbeiter des Jugendamtes pr├╝ft Ihre Unterlagen und beurkundet die von beiden Elternteilen abzugebende Sorgeerkl├Ąrung.
Nach oben