Reisegewerbe Erlaubnis

Wenn Sie als Schausteller, "fliegender Händler" oder Inhaber eines Marktstandes tätig sind, d.h. wenn Sie Ihre Dienstleistungen oder Waren an ständig wechselnden Orten anbieten, betreiben Sie ein Reisegewerbe. Dazu benötigen Sie eine Reisegewerbekarte.
Diese haben Sie bei der Aus√ľbung Ihrer T√§tigkeit mit sich zu f√ľhren und den Beauftragten der √∂rtlich zust√§ndigen Beh√∂rde auf Verlangen vorzuzeigen. Sie als Arbeitgeber m√ľssen den in Ihrem Betrieb Besch√§ftigten, die ohne Ihre Anwesenheit direkten Kundenkontakt haben bzw. an einem anderen Ort als Sie selbst t√§tig sind, eine Zweitschrift oder eine beglaubigte Kopie der Reisegewerbekarte aush√§ndigen.

Wenn Sie als EU-B√ľrger nur vor√ľbergehend grenz√ľberschreitend t√§tig werden, brauchen Sie keine Reisegewerbekarte.

Zuständige Stelle

Sachgebiet Gastst√§ttengewerbe/-√ľberwachung / Veranstaltungen

Charles-Darwin-Ring 6
18059 Rostock, Hanse- und Universitätsstadt
+49 381 381-3220+49 381 381-3220
+49 381 381-9331
E-Mail senden

Fahrplanauskunft

Rollstuhlgerecht Fahrstuhl

√Ėffnungszeiten

Montag 09:00 - 12:00 Uhr

Dienstag 09:00 - 18:00 Uhr

Donnerstag 09:00 - 16:00 Uhr

Freitag 09:00 - 12:00 Uhr

Was gilt es zu beachten?

Sie besitzen die erforderliche Zuverlässigkeit.

Erforderliche Unterlagen

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Handels-, Vereins- oder Genossenschaftsregisterauszug
  • F√ľhrungszeugnis/Auszug aus dem Gewerbezentralregister
  • Handwerkskarte
  • Nachweise der Schaustellerhaftpflichtversicherung
  • Antragsformular

Die zuständige Behörde kann im Einzelfall weitere Unterlagen anfordern.

Kosten(Geb√ľhren, Auslagen, etc.)

F√ľr die Erteilung der Reisegewerbekarte f√§llt eine Verwaltungsgeb√ľhr in H√∂he von 51,00 Euro bis 293,00 Euro an.

F√ľhrungszeugnis: 13,00 Euro

Auszug aus dem Gewerbezentralregister: 13,00 Euro

Fristen

Im Regelfall 3 Monate.

Weitere Informationen

Verfahrensablauf

Wer ein Reisegewerbe betreiben will, bedarf einer Erlaubnis (Reisegewerbekarte). Die Reisegewerbekarte kann inhaltlich beschr√§nkt, mit einer Befristung erteilt und mit Auflagen verbunden werden, soweit dies zum Schutze der Allgemeinheit oder der Verbraucher erforderlich ist. Unter denselben Voraussetzungen ist auch die nachtr√§gliche Aufnahme, √Ąnderung und Erg√§nzung von Auflagen zul√§ssig.

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