Preisauszeichnung nach der Preisangabenverordnung

Jeder Unternehmer, der Endverbrauchern gewerbsm├Ą├čig Waren oder Dienstleistungen anbietet oder unter Angabe von Preisen wirbt, ist verpflichtet, den Preis einschlie├člich Umsatzsteuer und aller eventuell anfallender Preisbestandteile anzugegeben, also den Endpreis.

Werden die Waren oder Dienstleistungen per Telefon, Internet oder ├╝ber andere Fernkommunikationsmittel angeboten, so m├╝ssen zus├Ątzl├şch die Liefer- und Versandkosten angegeben werden.

Im Falle von Dienstleistungen m├╝ssen Preisverzeichnisse im Gesch├Ąftslokal sichtbar ausgeh├Ąngt werden. In Gastst├Ątten sind die Preisverzeichnisse auf den Tischen auszulegen oder den G├Ąsten vor der Bestellung auszuh├Ąndigen.

Die Preisangabenverordnung verlangt weiterhin, dass im Handel mit Endverbrauchern nicht nur der Endpreis, sondern auch der umgerechnete Preis je Mengenheinheit (Grundpreis) in unmittelbarer N├Ąhe des Endpreises anzugeben ist, wenn Waren nach Gewicht, Volumen, L├Ąnge oder Fl├Ąche angeboten werden. Die Mengeneinheit ist jeweils 1 Kilogramm, 1 Liter, 1 Kubikmeter, 1 Meter oder 1 Quadratmeter.

Die Preisangabenverordnung gilt nicht im Verh├Ąltnis von Unternehmer zu Unternehmer (B2B).

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