Mutterschutzlohn

Von Ihrem Arbeitgeber erhalten Sie Mutterschutzlohn, wenn Sie aufgrund einer Besch├Ąftigungseinschr├Ąnkung oder eines Besch├Ąftigungsverbotes w├Ąhrend der Schwangerschaft nur eingeschr├Ąnkt oder gar nicht arbeiten k├Ânnen.

In Frage kommen sowohl ein allgemeines Besch├Ąftigungsverbot (schwere k├Ârperliche Arbeiten, Arbeiten mit erh├Âhter Gesundheitsgef├Ąhrdung, Mehr-, Nacht- oder Sonntagsarbeitsverbot) als auch ein individuelles Besch├Ąftigungsverbot aufgrund eines ├Ąrztlichen Attestes.

Die H├Âhe der Zahlung richtet sich nach dem Durchschnittsbruttoverdienst der letzten 13 Wochen oder der letzten drei Monate vor Beginn des ersten Schwangerschaftsmonats.

Ziel der Regelung ist es, das Einkommen der werdenden Mutter zu sichern und Verdienstminderungen zu vermeiden. Der Mutterschutzlohn ist daher vergleichbar mit der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Die Zahlungspflicht des Arbeitgebers endet w├Ąhrend der Mutterschutzfristen (sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung) und wenn eine Fehlgeburt oder ein Schwangerschaftsabbruch erfolgt.

Weitere Informationen

Verfahrensablauf

Ein bestimmter Antrag f├╝r die Zahlung des Mutterschutzlohns ist nicht vorgeschrieben. Wenden Sie sich an Ihren Arbeitgeber.

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