Kieferorthop├Ądische Behandlung

Die Krankenkasse ├╝bernimmt die Kosten f├╝r medizinisch notwendige kiefernorthop├Ądische Korrekturen (KfO-Behandlungen) bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs. Entscheidend ist dabei der Beginn der Behandlung.

Die medizinische Notwendigkeit der KfO-Behandlung wird anhand von f├╝nf Schweregraden, den sogenannten kieferorthop├Ądischen Indikationsgruppen (KIG) beurteilt. 

Ab dem Schweregrad 3 (KIG 3) zahlt die Krankenkasse die Kosten f├╝r Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren f├╝r die Behandlung. 

Erwachsene m├╝ssen eine kieferorthop├Ądische Behandlung in der Regel selbst bezahlen.

Ausnahme: Medizinisch besonders begr├╝ndete F├Ąlle, beispielsweise bei schweren Kieferanomalien, bei denen auch chirurgische Korrekturen notwendig sind.

Zust├Ąndige Stelle

Ihre zust├Ąndige Krankenkasse, siehe GKV-Spitzenverband

Reinhardtstra├če 28
10117 Berlin, Stadt

Fahrplanauskunft

Nicht Rollstuhlgerecht Kein Fahrstuhl

Was gilt es zu beachten?

Die Schwere der Zahnfehlstellung wird durch f├╝nf kieferorthop├Ądische Indikationsgruppen definiert. Erforderlich ist mindestens die Einstufung in den Behandlungsbedarfsgrad 3 der Indikationsgruppen.

Erforderliche Unterlagen

  • Behandlungsplan des Kieferorthop├Ąden

Kosten

Bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen ist vorab ein Eigenanteil von 20 Prozent zu zahlen. Die Krankenkasse erstattet den Eigenanteil nach Ende der erfolgreich abgeschlossenen Behandlung. Sind mehrere Kinder einer Familie zur gleichen Zeit in Behandlung, reduziert sich der Eigenanteil auf zehn Prozent f├╝r das zweite und jedes weitere Kind.

Kosten f├╝r zus├Ątzliche Leistungen, die ├╝ber eine ausreichende, zweckm├Ą├čige und wirtschaftliche Versorgung hinausgehen oder spezielle Materialien tragen die Versicherten. 

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