Hilfe zur Pflege Bewilligung

Die Hilfe zur Pflege ├╝bernimmt die notwendigen Kosten, die durch die gesetzliche Pflegeversicherung nicht gedeckt sind bzw. deckt den Pflegebedarf von privat Pflegeversicherten.

Sie richtet sich an Menschen, die die notwendigen Pflegeaufwendungen nicht aus eigenen Mitteln sicherstellen k├Ânnen und die k├Ârperliche, kognitive oder psychische Beeintr├Ąchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbst├Ąndig kompensieren oder bew├Ąltigen k├Ânnen.

Die H├Âhe der Leistungen der Hilfe zur Pflege richtet sich nach der H├Âhe der Leistungen der Pflegeversicherung und danach, ob das eigene Einkommen oder Verm├Âgen des Leistungsberechtigten bzw. das der zum Unterhalt verpflichteten Personen zur Deckung der Pflegekosten herangezogen werden kann.

Bei nicht pflegeversicherten Leistungsberechtigten kann unter Umst├Ąnden der gesamte notwendige Pflegebedarf durch Leistungen der Hilfe zur Pflege gedeckt werden.

Die Leistungen der Hilfe zur Pflege umfasst beispielsweise:

  • die h├Ąusliche Pflege (zum Beispiel Pflegehilfsmittel, Pflegegeld),

  • die teilstation├Ąre Pflege,

  • die Kurzzeitpflege,

  • Ma├čnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds,

  • die station├Ąre Pflege (in einem Pflegeheim).

Die Feststellung, ob und in welchem Umfang Pflegebed├╝rftigkeit vorliegt, erfolgt durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK).

Der Tr├Ąger der Sozialhilfe ist grunds├Ątzlich an die Feststellungen des MDK gebunden.

Zust├Ąndige Stelle

Sachgebiet Hilfe zur Pflege

St.-Georg-Str. 109
18055 Rostock, Hanse- und Universit├Ątsstadt
+49 381 381-2531+49 381 381-2531
E-Mail senden

Fahrplanauskunft

Rollstuhlgerecht Fahrstuhl

├ľffnungszeiten

Um Wartezeiten f├╝r Sie zu vermeiden, wird die Vereinbarung eines Termins empfohlen. Terminanfragen sind unter Tel. 0381 381-5000 und E-Mail sozialamt@rostock.de oder jugendamt@rostock.de m├Âglich.

Montag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:30 Uhr (nur mit Termin)

Dienstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 18:00 Uhr

Mittwoch 09:00 - 12:00 Uhr 13:00 - 15:30 Uhr (nur mit Termin)

Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 16:00 Uhr

Freitag 09:00 - 13:00 Uhr (nur mit Termin)

Was gilt es zu beachten?

  • es liegt ein Pflegegrad 2 bis 5 vor,

  • Leistungen der Pflegeversicherung stehen dem Pflegebed├╝rftigen nicht zu (nicht pflegeversichert) oder decken seinen notwendigen Bedarf nicht,

  • bei einem Pflegegrad 1 wird die Gew├Ąhrung eines Entlastungsbetrages, von Pflegehilfsmitteln und wohnumfeldverbessernden Ma├čnahmen gepr├╝ft,

  • es ist zu pr├╝fen, ob eigenes Einkommen und Verm├Âgen oder das der unterhaltsverpflichteten Angeh├Ârigen zur Deckung der Kosten der Pflege herangezogen werden k├Ânnen (es gelten dazu die sozialhilferechtlichen Regelungen zum Einsatz von Einkommen und Verm├Âgen der Leistungsberechtigten bzw. der zum Unterhalt Verpflichteten)

Erforderliche Unterlagen

Je nach Einzelfall sind unterschiedliche Nachweise und Dokumente erforderlich, beispielsweise:

  • Personalausweis oder Reisepass des Antragstellers (ggf. Meldebescheinigung),

  • ggf. Vollmacht, Betreuer-Ausweis,

  • Nachweise ├╝ber Einkommen des Antragstellers zum Zeitpunkt der Antragstellung,

  • Nachweise ├╝ber vorhandenes Verm├Âgen des Antragstellers (zum Beispiel Sparbuch),

  • Nachweise ├╝ber Ausgaben (zum Beispiel Miete),

  • Gutachten des MDK,

  • Bescheid der Pflegekasse ├╝ber die Feststellung des Pflegegrades,

  • soweit vorhanden: ├Ąrztliche Unterlagen,

  • Nachweis ├╝ber die Kranken- und Pflegeversicherung

├ťber die im Einzelfall erforderlichen Unterlagen informiert der zust├Ąndige Tr├Ąger der Sozialhilfe.

Kosten

Keine

Fristen

Einzelfallabh├Ąngig

Weitere Informationen

Verfahrensablauf

Telefonisch Beratungstermin vereinbaren.

Bearbeitungsdauer

Einzelfallabh├Ąngig

Nach oben