Gebäudeeinmessung beantragen

Der Grundst√ľcks- bzw. Geb√§udeeigent√ľmer ist bei neu errichteten oder im Grundriss ver√§nderten baulichen Anlagen, die nach dem 12.08.1992 fertig gestellt wurden, verpflichtet, die Geb√§udeeinmessung zum Nachweis im Liegenschaftskataster selbstst√§ndig und unaufgefordert bei einer hierzu befugten Vermessungsstelle in Auftrag zu geben und hierf√ľr die Kosten zu tragen.

Geb√§ude sind im Sinne dieser Vorschrift selbst√§ndig benutzbare, √ľberdachte oder √ľberdeckte bauliche Anlagen, die von Menschen betreten werden k√∂nnen und geeignet oder bestimmt sind, dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen oder dem Betrieb von Sachen zu dienen. Sie m√ľssen von einiger Best√§ndigkeit und Bedeutung, ausreichend standfest und fest mit der Bodenfl√§che verbunden sein.

Die Gebäudeeinmessung kann bei den unteren Vermessungs- und Geoinformationsbehörden (uVGB) bei den Landkreisen/ kreisfreien Städten (Kataster- und Vermessungsämter, Fachdienst Vermessung und Geoinformation, Fachdienst Kataster und Vermessung) in Auftrag gegeben werden. Weitere Informationen sind den Merkblättern Gebäudeeinmessung der jeweiligen uVGB zu entnehmen.

Zuständige Stelle

Sachgebiet Vermessung

Holbeinplatz 14
18069 Rostock, Hanse- und Universitätsstadt
+49 381 381-6231+49 381 381-6231
+49 381 381-6902
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√Ėffnungszeiten

Hinweis:

Nach Vereinbarung

Was gilt es zu beachten?

Der Antragsteller muss Eigent√ľmer, Erbbau- oder Nutzungsberechtigter des Grundst√ľcks bzw. des Geb√§udes sein. Neuerrichtung oder √Ąnderung des Grundrisses eines Geb√§udes nach dem 12.08.1992.

Erforderliche Unterlagen

keine

Kosten(Geb√ľhren, Auslagen, etc.)

zu erfragen bei der zuständigen Stelle

Die Geb√ľhr richtet sich nach dem Wert des Geb√§udes. F√ľr ein Einfamilienhaus mit einem Wert bis 300.000 Euro fallen ca. 700 Euro zzgl. der Geb√ľhren zur Fortf√ľhrung des Liegenschaftskatasters an. Geb√ľhrenerm√§√üigungen sind unter bestimmten Bedingungen zul√§ssig.

Fristen

Die zust√§ndige untere Vermessungs- und Geoinformationsbeh√∂rde kann f√ľr die Veranlassung der Geb√§udeeinmessung eine angemessene Frist setzen. Nach Verstreichen dieser Frist kann sie das Erforderliche selbst durchf√ľhren oder von einem √Ėffentlich bestellten Vermessungsingenieur durchf√ľhren lassen (das hei√üt von Amts wegen). Die anfallenden Kosten haben die Grundst√ľcks- oder Geb√§udeeigent√ľmer bzw. die Erbbauberechtigten zu tragen.

Weitere Informationen

Verfahrensablauf

Die Geb√§udeeinmessung ist durch den Grundst√ľcks- oder Geb√§udeeigent√ľmer bzw. den Erbbauberechtigten bei einem Aufgabentr√§ger im amtlichen Vermessungswesen, z. B. einem √Ėffentlich bestellten Vermessungsingenieur (√ĖbVI) oder der √∂rtlich zust√§ndigen unteren Vermessungs- und Geoinformationsbeh√∂rde (uVGB), zu beantragen.

Liste der √Ėffentlich bestellten Vermessungsingenieure (√ĖbVI)

Liste der Unteren Vermessungs- und Geoinformationsbehörden (uVGB)

Die Einmessung des Geb√§udes wird von der beauftragten Stelle eigenst√§ndig durchgef√ľhrt. Zun√§chst werden die f√ľr die Einmessung notwendigen Unterlagen aus dem Liegenschaftskataster angefordert. Anschlie√üend werden die Geb√§udeecken, die den Umring des Geb√§udes definieren messtechnisch erfasst. Die so erhobenen Messdaten werden aufbereitet und zur √úbernahme in das Liegenschaftskataster eingereicht.

Die Übernahme des Gebäudes in das Liegenschaftskataster erfolgt durch das zuständige Kataster- und Vermessungsamt.

Bearbeitungsdauer

zu erfragen bei der zuständigen Stelle

Von der Antragstellung bis zum Versand der Fortf√ľhrungsmitteilungen vergehen in der Regel mehrere Wochen bis Monate.

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