Fernwärmesatzung - Antrag auf Befreiung

Spezielle Hinweise f√ľr - kreisfreie Stadt Rostock, Hanse- und Universit√§tsstadt

Gem√§√ü Fernw√§rmesatzung der Hanse- und Universit√§tsstadt Rostock (¬ß¬ß 3, 4) hat jeder Eigent√ľmer eines im Fernw√§rmeversorgungsgebiet liegenden Grundst√ľcks das Recht auf Anschluss an die Fernw√§rmeversorgung gegen√ľber der Stadt, aber auch die Pflicht (¬ß 5), seinen gesamten W√§rmebedarf f√ľr die Raumheizung, Warmwasserbereitung und /oder alle sonstige thermischen Verwendungszwecke aus den Fernw√§rmeversorgungsanlagen zu beziehen, sofern das Grundst√ľck durch eine Fernw√§rmeleitung erschlossen ist.

Eine Befreiung vom Anschluss- und Benutzungszwang kann erteilt werden, wenn:

  • emissionsfreie Heizungsanlagen betrieben werden (zu den emissionsfreien Heizungsanlagen z√§hlen z.B. solarthermische Anlagen, geothermische Anlagen oder Anlagen der  W√§rmer√ľckgewinnung) und die Anforderungen an die CO2-Emissionswerte eingehalten werden  oder
  • schwerwiegende Gr√ľnde vorliegen, durch die ein Anschluss des Grundst√ľckes an die Fernw√§rme nicht zugemutet werden kann.

Zuständige Stelle

Abteilung Immissionsschutz, Umweltplanung - Fernwärme

Holbeinplatz 14
18069 Rostock, Hanse- und Universitätsstadt

Fahrplanauskunft

Rollstuhlgerecht Fahrstuhl

Ansprechpartner

Mitarbeiter/in
Sachbearbeiterin
Zimmer: E71

+49 381 381-7345+49 381 381-7345
+49 381 381-9732
E-Mail senden

√Ėffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 18:00 Uhr

Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 16:00 Uhr

oder nach vorheriger Terminvereinbarung!

Achtung:

Die andauernde Corona-Pandemie zwingt uns weiterhin zur Kontaktreduzierung. Die √Ąmter stehen f√ľr telefonische Ausk√ľnfte aber auch Videoschaltungen zur Verf√ľgung.

Was gilt es zu beachten?

Spezielle Hinweise f√ľr - kreisfreie Stadt Rostock, Hanse- und Universit√§tsstadt

Eine Befreiung kann erteilt werden, wenn

  1. die Erzeugung von Wärmeenergie mit einer emissionsfreien Heizungsanlage ohne erforderliche Rauch- bzw. Abgasabzugsanlage erfolgen soll oder
  2. Anlagen auf Basis von erneuerbaren Energien i. S. v. § 2 Abs. 1 Nr.1 bis 3 EEWärmeG oder Abwärme i. S. v. § 2 Abs. 2 Nr. 1 EEWärmeG zur Gewinnung von Wärmeenergie eingesetzt werden oder
  3. auf andere Weise den Grunds√§tzen der Satzung durch ein innovatives W√§rmeversorgungskonzept Gen√ľge getan wird

und der CO2-Emissionsfaktor der zur Wärmeerzeugung eingesetzten Anlage jeweils maximal dem zum Zeitpunkt der Antragstellung veröffentlichten zertifizierten CO2-Emissionsfaktor der durch das beauftragte Versorgungsunternehmen produzierten Fernwärme entspricht. Der Nachweis ist mit Antragstellung zu erbringen.

Erforderliche Unterlagen

Spezielle Hinweise f√ľr - kreisfreie Stadt Rostock, Hanse- und Universit√§tsstadt

  • ggf. Lageplan, Angebote, Vollmachten,
  • ggf. Angaben/Berechnungsgrundlagen f√ľr CO2-Emissionen

Kosten(Geb√ľhren, Auslagen, etc.)

Spezielle Hinweise f√ľr - kreisfreie Stadt Rostock, Hanse- und Universit√§tsstadt

M√∂glich: 28,00 ‚Äď 555,00 ‚ā¨

√úblich:   28,00 ‚Äď 50,00 ‚ā¨

Fristen

Spezielle Hinweise f√ľr - kreisfreie Stadt Rostock, Hanse- und Universit√§tsstadt

bei Bestandsanlagen: 3 Monate vor geplantem Heizungswechsel

Weitere Informationen

Weiterf√ľhrende Informationen

Spezielle Hinweise f√ľr - kreisfreie Stadt Rostock, Hanse- und Universit√§tsstadt

Faltblatt ‚ÄěFernw√§rme in Rostock ‚Äď Eckpfeiler der Energiewende‚Äú

Verfahrensablauf

Spezielle Hinweise f√ľr - kreisfreie Stadt Rostock, Hanse- und Universit√§tsstadt

Der Antrag auf Befreiung vom Anschluss- und Benutzungszwang ist vom Grundst√ľckseigent√ľmer schriftlich unter Verwendung des bereitgehaltenen Formulars beim Amt f√ľr Umwelt- und Klimaschutzschutz zu stellen. Bei Neu- oder Umbau und bei Sanierung eines Geb√§udes hat dies gleichzeitig mit dem Antrag auf Erteilung der Baugenehmigung oder der sanierungsrechtlichen Genehmigung zu erfolgen.

Je nach im Einzelfall vorliegenden Umständen wird ein Ortstermin mit Vertretern des Versorgungsunternehmens und des Umweltamtes vereinbart, um die technischen Möglichkeiten eines Anschlusses zu erkunden.

Im Ergebnis geht dem Grundst√ľckseigent√ľmer eine Entscheidung in Form eines Bescheides zu. Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats Widerspruch eingelegt werden.

Bearbeitungsdauer

Spezielle Hinweise f√ľr - kreisfreie Stadt Rostock, Hanse- und Universit√§tsstadt

nach Dringlichkeit:  ggf. 2 Tage,

sonst je nach Umfang: 2-4 Wochen

Nach oben