F├╝hrerschein - Entzug der Fahrerlaubnis

Eine erteilte Fahrerlaubnis kann bei fehlender Eignung, Verkehrsverst├Â├čen, Alkohol- oder Drogendelikten durch die Fahrerlaubnisbeh├Ârde oder durch das Strafgericht wieder entzogen werden. Der verwaltungsbeh├Ârdliche Entzug dient dem Schutz der Allgemeinheit vor ungeeigneten Kraftfahrern/Kraftfahrerinnen. Erweist sich die Betroffene/der Betroffene als ungeeignet zum F├╝hren von Kraftfahrzeugen, muss ihr/ihm die Fahrerlaubnis entzogen werden. Der strafrechtliche Entzug ist eine Ma├čregelung zur Sicherung und Besserung, keine Nebenstrafe und erfolgt durch Strafbefehl oder Urteil nach einer Straftat, die im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Kraftfahrzeugs begangen worden ist.

Zust├Ąndige Stelle

Sachgebiet F├╝hrerscheinstelle

Charles-Darwin-Ring 6
18059 Rostock, Hansestadt
+49 381 381-3170+49 381 381-3170
+49 381 381-3283
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Fahrplanauskunft

Rollstuhlgerecht Fahrstuhl

├ľffnungszeiten

Montag 09:00 - 12:00 Uhr

Dienstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 18:00 Uhr

Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 16:00 Uhr

Freitag 09:00 - 12:00 Uhr

Was gilt es zu beachten?

Eine Nichteignung liegt insbesondere vor, wenn geistige oder k├Ârperliche Erkrankungen (Anlage 4 zur FeV), nicht behebbare Sehschw├Ąchen (Anlage 6 zur FeV) oder M├Ąngel nach der Anlage 5 zur FeV vorliegen, die weder durch Auflagen noch Beschr├Ąnkungen ausgeglichen werden k├Ânnen; ferner bei erheblichen oder wiederholten Verst├Â├čen gegen verkehrsrechtliche Vorschriften oder Strafgesetze. Au├čerdem ist die Fahrerlaubnis zu entziehen, wenn die Betroffene/der Betroffene nicht mehr bef├Ąhigt zum F├╝hren von Kraftfahrzeugen ist, Anordnungen der Fahrerlaubnisbeh├Ârde zur Teilnahme an Aufbauseminaren (ab 1.5.2014: Fahreignungsseminaren) missachtet oder 18 Punkte im Verkehrszentralregister (ab 1.5.2014: 8 Punkte im Fahreignungsregister) erreicht hat.

Erforderliche Unterlagen

Der Betroffenen/dem Betroffenen wurde von einer zust├Ąndigen Fahrerlaubnisbeh├Ârde das Recht erteilt, Kraftfahrzeuge auf ├Âffentlichen Stra├čen zu f├╝hren. Der Fahrerlaubnisbeh├Ârde werden Tatsachen bekannt, die Bedenken begr├╝nden, dass der Inhaber einer Fahrerlaubnis zum F├╝hren eines Kraftfahrzeugs ungeeignet oder bedingt geeignet ist (┬ž 46 Abs. 3 FeV). Tatsachen k├Ânnen in der Regel sein:

  • die im beim Kraftfahrt-Bundesamt gef├╝hrten Verkehrszentralregister (ab 1.5.2014: Fahreignungsregister) nach ┬ž 28 Abs. 3 Nr. 1 bis 3 StVG zu erfassenden Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, die nach der Schwere der Zuwiderhandlungen und nach ihren Folgen mit Punkten bewertet werden.
  • ├Ąrztliches Gutachten (┬ž 11 Abs. 2 Satz 3 FeV)
  • medizinisch-psychologisches Gutachten (┬ž 11 Abs. 3 FeV)
  • Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverst├Ąndigen oder Pr├╝fers f├╝r den Kraftfahrzeugverkehr (┬ž 11 Abs. 4 FeV)
  • durch einen amtlich anerkannten Sachverst├Ąndigen oder Pr├╝fer f├╝r den Kraftfahrzeugverkehr festgestellte Tatsachen, die bei ihm Zweifel ├╝ber die k├Ârperliche oder geistige Eignung des Bewerbers f├╝r eine Fahrerlaubnis begr├╝nden (┬ž 18 Abs. 3 FeV)
  • Feststellen einer rechtswidrigen und vorwerfbaren Handlung, die den Tatbestand eines Gesetzes verwirklicht

Weitere Informationen

Verfahrensablauf

Mit Zugang des rechtsgestaltenden und belastenden Verwaltungsakts an die Betroffene/den Betroffenen wird die Entscheidung der Fahrerlaubnisbeh├Ârde wirksam und zu diesem Zeitpunkt erlischt die Fahrerlaubnis (┬ž 3 Abs. 2 Satz 1 StVG, ┬ž 46 Abs. 6 FeV). Mit der Rechtskraft des Urteil zieht das Gericht den von einer deutschen Beh├Ârde ausgestellten F├╝hrerschein ein (┬ž 69 Abs. 3 StGB).

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