F├Ârderung von Inklusionsbetrieben

Inklusionsbetriebe sind auf Dauer angelegte Unternehmen. Sie bieten den schwerbehinderten Menschen Besch├Ąftigung und arbeitsbegleitende Betreuung und soweit erforderlich auch Ma├čnahmen der beruflichen Weiterbildung an.

Insbesondere sollen schwerbehinderte Menschen mit geistiger oder seelischer Behinderung oder mit einer schweren K├Ârper-, Sinnes-, oder Mehrfachbehinderung auf diese Art in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden.

Gef├Ârdert werden k├Ânnen die Kosten f├╝r Ausstattung, Erweiterung, Modernisierung, betriebswirtschaftliche Gr├╝ndungsberatung und besonderen Aufwand von Inklusionsbetrieben.

Art und H├Âhe der F├Ârderung bestimmen sich nach den Umst├Ąnden des Einzelfalls. Es wird in der Regel ein Eigenanteil in H├Âhe von 30 Prozent zu Grunde gelegt. Die Leistungen pro Arbeitsplatz f├╝r einen Besch├Ąftigten aus der Zielgruppe betr├Ągt bis zu 30.000 Euro und hinsichtlich der Gesamtinvestition bis zu 400.000 Euro je Inklusionsbetrieb.

Was gilt es zu beachten?

Die F├Ârdervoraussetzungen sind in der Regel erf├╝llt, wenn die Inklusionsbetriebe:
 

  • auf Dauer angelegt sind,
  • sie rechtlich und wirtschaftlich selbst├Ąndige Organisationen oder unternehmensinterne Betriebe oder Abteilungen mit
  • erwerbswirtschaftlicher Zwecksetzung sind,
  • sie in der Rechtsform der Einzelkaufleute, Personengesellschaften oder Kapitalgesellschaften betrieben werden,
  • sie nach den Regeln des Handels- und Gesellschaftsrechts buchf├╝hrungspflichtig sind und
  • sie ihre Gewinne und Verluste ausweisen.
     

Die Inklusionsbetriebe k├Ânnen auch gemeinn├╝tzig betrieben werden.

Es m├╝ssen mindestens 30 %, h├Âchstens jedoch 50 %, der Besch├Ąftigten schwerbehinderte Menschen aus der Zielgruppe sein.

Rechtsgrundlagen

Erforderliche Unterlagen

Dem formlosen Antrag sind folgende Unterlagen beizuf├╝gen: Expos├ę

Kosten

keine

Weitere Informationen

Weiterf├╝hrende Informationen

Vor einer Antragstellung empfiehlt sich eine Beratung im Integrationsamt.

Verfahrensablauf

Eine umfassende Beratung erfolgt durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesamtes f├╝r Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern - Integrationsamt.

Der formlose Antrag auf F├Ârderung eines Inklusionsbetriebes ist dort zu stellen.

Bearbeitungsdauer

abh├Ąngig von den Umst├Ąnden des Einzelfalls

Ansprechpunkt

Landesamt f├╝r Gesundheit und Soziales M-V, Abteilung Soziales

Nach oben