Aufstiegsfortbildungsförderung (Aufstiegs-BAföG) beantragen

Das Aufstiegsausbildungsf√∂rderungsgesetz (AFBG) bietet die M√∂glichkeit, die berufliche Fortbildung durch den Besuch von Meisterkursen oder anderen auf einen vergleichbaren Fortbildungsabschluss vorbereitenden Lehrg√§ngen finanziell zu unterst√ľtzen. Die F√∂rderung bezieht sich grunds√§tzlich auf alle Berufsbereiche (einschlie√ülich der Gesundheits- und Pflegeberufe) und zwar unabh√§ngig davon, in welcher Form die Fortbildung durchgef√ľhrt wird (Vollzeit, Teilzeit, mediengest√ľtzt oder als Fernunterricht). Die Antragsteller d√ľrfen in der Regel noch nicht f√ľr eine berufliche Qualifikation nach diesem Gesetz gef√∂rdert worden sein, die dem angestrebten Fortbildungsabschluss mindestens gleichwertig ist und √ľber keine berufliche Qualifikation verf√ľgen, die nach ihrer Wertigkeit √ľber dem angestrebten Fortbildungsabschluss liegt (z. B. Hochschulabschluss). Eine Altersgrenze des zu f√∂rdernden Personenkreises besteht nicht.

Zur Finanzierung der Lehrgangs- und Pr√ľfungsgeb√ľhren wird ein Ma√ünahmebeitrag unabh√§ngig vom Einkommen und Verm√∂gen anteilig als Zuschuss und zinsg√ľnstiges Bankdarlehen gew√§hrt. Das Darlehen ist w√§hrend der Fortbildung und w√§hrend einer anschlie√üenden Karenzzeit von zwei Jahren - l√§ngstens jedoch sechs Jahre - zins- und tilgungsfrei.

Teilnehmer an Vollzeitlehrg√§ngen erhalten - abh√§ngig vom Einkommen und Verm√∂gen des Ma√ünahmeteilnehmers beziehungsweise dem Einkommen seines Ehegatten - monatlich zus√§tzlich einen Unterhaltsbeitrag zum Lebensunterhalt, der ebenfalls anteilig als Zuschuss und zinsg√ľnstiges Bankdarlehen gew√§hrt wird.

F√ľr Alleinerziehende wird ein Beitrag zu den Kosten der Kinderbetreuung als Zuschuss gew√§hrt.

Die Dauer der Fortbildung ist f√ľr eine Fortbildung in Vollzeit auf 24 Monate und f√ľr eine Fortbildung in Teilzeit auf 48 Monate begrenzt.

Zuständige Stelle

Amt f√ľr Ausbildungsf√∂rderung

Kopernikusstraße 1a
18057 Rostock, Hanse- und Universitätsstadt
+49 381 381-1050+49 381 381-1050
E-Mail senden

Fahrplanauskunft

Nicht Rollstuhlgerecht Kein Fahrstuhl

√Ėffnungszeiten

Montag 07:30 - 12:30 Uhr

Dienstag 07:30 - 12:30 Uhr

Donnerstag 07:30 - 12:30 Uhr und 13:30 - 18:00 Uhr

Was gilt es zu beachten?

  • eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder ein vergleichbarer Berufsabschluss
  • keine berufliche Qualifikation, die bereits nach diesem Gesetz gef√∂rdert wurde oder h√∂herwertiger als der angestrebte Fortbildungsabschluss ist (z. B. Hochschulabschluss)
  • f√∂rderungsf√§hige Ma√ünahme:

Die Ma√ünahme muss gezielt auf √∂ffentlich-rechtliche Fortbildungspr√ľfungen nach dem BBiG, der HwO oder auf gleichwertige Abschl√ľsse nach Bundes- oder Landesrecht vorbereiten, die √ľber dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen-, Gehilfenpr√ľfung oder eines Berufsfachschulabschlusses liegen.

  • deutsche Staatsangeh√∂rigkeit
    Ausnahmen:
    • Asylberechtigte, aufgenommene Fl√ľchtlinge oder Heimatlose, Staatsangeh√∂rige eines Mitgliedstaates der Europ√§ischen Union oder eines Vertragstaates des Europ√§ischen Wirtschaftsraumes (Island, Liechtenstein, Norwegen)
    • andere ausl√§ndische Fachkr√§fte, wenn sie sich vor Beginn der Aufstiegsfortbildung bereits drei Jahre rechtm√§√üig in Deutschland aufgehalten haben und erwerbst√§tig gewesen sind

Erforderliche Unterlagen

  • Formbl√§tter des Antragsverfahrens
  • Nachweis √ľber ein eigenes Einkommen und Verm√∂gen sowie √ľber das Einkommen des Ehegatten (nur bei Vollzeitma√ünahmen)

Über weitere erforderliche Unterlagen informiert Sie die zuständige Stelle.

Weitere Informationen

Weiterf√ľhrende Informationen

Spezielle Hinweise f√ľr - kreisfreie Stadt Rostock, Hanse- und Universit√§tsstadt

Das Meister-BAf√∂G bietet √ľber den Darlehensteilerlass einen Anreiz f√ľr potenzielle Existenzgr√ľnder, nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung den Schritt in die Selbstst√§ndigkeit zu wagen und Arbeitspl√§tze zu schaffen. 
In der Regel werden Aufstiegsfortbildungen gef√∂rdert, die im Inland, aber auch solche, die ganz oder teilweise im EU-Ausland stattfinden und aufgrund von Kooperationsvereinbarungen zwischen den in den jeweiligen Mitgliedstaaten zust√§ndigen Stellen durchgef√ľhrt werden. Dazu z√§hlen Lehrg√§nge, die au√üer auf ein deutsches auch auf ein entsprechendes Ausbildungsziel eines anderen EU-Mitgliedstaates vorbereiten.
Geb√ľhrenfreie Info-Hotline des Bundesministeriums f√ľr Bildung und Forschung: 0800/6223634
Weitere Informationen rund um das Meister-BAföG erhalten Sie unter:
http://www.meister-bafoeg.info .

Verfahrensablauf

Die Förderung muss bei der zuständigen Stelle unter Verwendung der entsprechenden Formblätter beantragt werden. Zudem ist eine Online-Beantragung möglich.

√úber die F√∂rderung wird in der Regel f√ľr die Dauer der Fortbildung entschieden. Gliedert sich die Fortbildung in mehrere Abschnitte, muss die F√∂rderung f√ľr jeden Abschnitt gesondert beantragt werden.
Der Bewilligungszeitraum bei Vollzeitma√ünahmen beginnt mit der Aufnahme der Fortbildungsma√ünahme, fr√ľhestens jedoch mit dem Antragsmonat. Der Ma√ünahmebeitrag kann w√§hrend der gesamten Aufstiegsfortbildung beantragt werden.

Der Bescheid (Bewilligungsbescheid) wird Ihnen schriftlich zugestellt. Ist Ihnen ein Zuschuss bewilligt worden, wird dieser Betrag monatlich vom Land auf das von Ihnen angegebene Konto √ľberwiesen.
Haben Sie einen Anspruch auf ein Darlehen, wird Ihnen parallel zum Bewilligungsbescheid ein Darlehensangebot (Vertragsentwurf) der Kreditanstalt f√ľr Wiederaufbau (KfW) zugesandt.
Durch das Unterschreiben des Vertrages (mit Bestätigung der Unterschrift durch ein Amt) nehmen Sie die Konditionen an. Trifft der unterschriebene Vertrag innerhalb der vorgesehenen Frist, die Ihnen mit dem Bewilligungsbescheid mitgeteilt wird, bei der KfW ein, ist der Kreditvertrag zustande gekommen.
Die im Bescheid genannten Darlehensbeträge sind Höchstbeträge.

W√ľnschen Sie einen niedrigeren Betrag, geben Sie bitte diesen Betrag an. Wenn Sie keine Angaben machen, erhalten Sie den H√∂chstbetrag. Im weiteren Verlauf (z.B. Abschluss des Vertrages, Ratenzahlung, R√ľckforderung) ist die Kreditanstalt f√ľr Sie zust√§ndig. N√§here Informationen zu Auszahlung, Zinsen und R√ľckzahlung erfahren sie bei der KfW.

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