F├Ârderung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen (Umweltbonus) Bewilligung

Der Absatz neuer elektrisch betriebener Fahrzeuge wird mit einem Umweltbonus gef├Ârdert.

Ein Umweltbonus in H├Âhe von EUR 4.000 wird Ihnen gew├Ąhrt f├╝r den Erwerb

  • eines rein elektrisch betriebenen Fahrzeugs,
  • eines Brennstoffzellenfahrzeugs oder
  • eines anderen Fahrzeugs, das w├Ąhrend der Fahrt keine lokalen CO2-Emissionen verursacht

Ein Umweltbonus in H├Âhe von EUR 3.000 wird Ihnen gew├Ąhrt f├╝r den Erwerb

  • eines von au├čen aufladbaren Hybridelektrofahrzeugs (Plug-In-Hybrid),
  • eines Fahrzeugs, das weniger als 50 g CO2-Emissionen pro km verursacht.

Der Umweltbonus soll die Akzeptanz der Elektromobilit├Ąt f├Ârdern. Er wird jeweils zur H├Ąlfte von der Bundesregierung und von der Industrie geleistet. Diese Leistungsinformation behandelt nur den Bundesanteil am Umweltbonus.

Was gilt es zu beachten?

Antragsberechtigt f├╝r den Umweltbonus sind:

  • Privatpersonen
  • Unternehmen
  • Stiftungen
  • K├Ârperschaften
  • Vereine

Nicht antragsberechtigt sind:

  • der Bund und die Bundesl├Ąnder sowie deren Einrichtungen und Kommunen,
  • Automobilhersteller, die sich an der Finanzierung des Umweltbonus beteiligen, und
  • deren Tochtergesellschaften sowie
  • alle anderen Tochtergesellschaften der Muttergesellschaft des Automobilherstellers, auf die diese Muttergesellschaft mittelbar oder unmittelbar beherrschenden Einfluss aus├╝ben kann,
  • Antragsteller, ├╝ber deren Verm├Âgen ein Insolvenzverfahren beantragt oder er├Âffnet worden ist,
  • Dasselbe gilt f├╝r Antragsteller und, sofern der Antragsteller eine juristische Person ist, f├╝r den Inhaber der juristischen Person, die eine Verm├Âgensauskunft gem├Ą├č ┬ž 802c der Zivilprozessordnung oder ┬ž 284 der Abgabenordnung abgegeben haben oder zu deren Abgabe verpflichtet sind.

Voraussetzungen f├╝r die F├Ârderung:

  • Das Fahrzeugmodell muss sich auf der Liste der f├Ârderf├Ąhigen Fahrzeuge befinden.
  • Es muss sich um ein Neufahrzeug handeln, das erstmals zugelassen wird.
  • Der Erwerb (Kauf oder Leasing) sowie die Erstzulassung m├╝ssen ab dem 18. Mai 2016 erfolgt sein.
  • Das Fahrzeug muss im Inland auf den Antragsteller zugelassen werden und mindestens sechs Monate zugelassen bleiben.
  • Wenn Sie den Bundesanteil am Umweltbonus beantragen, muss der Anteil der Autoindustrie am Umweltbonus bereits geleistet worden sein. Das wird vom BAFA durch Vergleich Ihrer Erwerbskosten mit den dem Amt vorliegenden Netto-Listenpreisen der jeweiligen Basismodelle ermittelt.

Weitere Voraussetzungen finden sich in der F├Ârderrichtlinie.

Fristen

Die F├Ârderung erfolgt bis zur vollst├Ąndigen Auszahlung der hierf├╝r vorgesehenen Bundesmittel in H├Âhe von EUR 600 Mio. und endet sp├Ątestens am 30. Juni 2019.

Weitere Informationen

Verfahrensablauf

Die F├Ârderung des Bundesanteils am Umweltbonus erfolgt in einem zweistufigen Verfahren.

1. Stufe (Antrag)

  • Den Antrag stellen Sie bitte elektronisch mit Hilfe des oben angegebenen Online-Formulars auf dem Portal des Bundesamtes f├╝r Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.
  • Bei der Antragstellung m├╝ssen Sieden Kauf- oder Leasingvertrag bzw. die verbindliche Bestellung des Fahrzeugs auf dem Online-Portal hochladen.
  • Nach Pr├╝fung des Antrages erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid.

2.Stufe (Verwendungsnachweis)

  • Sie m├╝ssen anschlie├čend elektronisch nachweisen, dass das Fahrzeug entsprechend den Voraussetzungen der F├Ârderrichtlinie verwendet worden ist.
  • Dazu m├╝ssen Sie die Rechnung und einen Nachweis f├╝r die Zulassung des Fahrzeugs (Zulassungsbescheinigung Teil I und II) auf dem Online-Portal des Bundesamtes hochladen.
  • Sp├Ątestens neun Monate nach Zugang des Zuwendungsbescheides muss das Neufahrzeug zugelassen sein.
  • Zwischen dem Zugang des Zuwendungsbescheids und dem Eingang des Verwendungsnachweises beim BAFA d├╝rfen maximal 10 Monate vergehen.
  • Nach positiver Pr├╝fung durch das Bundesamt erfolgt die Auszahlung des Bundesanteils am Umweltbonus auf das von Ihnen angegebene Konto.

Alle weiteren Details zum Verfahren finden sich in der F├Ârderrichtlinie.

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