Förderung: Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der allgemeinen sozialen Beratung in Mecklenburg-Vorpommern

Zuwendungszweck

Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert die allgemeine soziale Beratung und Betreuung nach den §§ 11 und 68 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch.

Gegenstand der Zuwendung
Gegenstand der Förderung können allgemeine soziale Beratungs- und Betreuungsleistungen sein, die Personen mit sozialen Problemen eine aktive Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen und stärker greifende Hilfen entbehrlich machen. Qualifizierte Fachkräfte bieten den Ratsuchenden Beratung und Betreuung in Fragen der praktischen Lebensbewältigung im gesamten Hilfeprozess im Sinne eines ganzheitlichen Helfens an, aktivieren und stärken die Selbsthilfekräfte der Ratsuchenden, um eine schwierige soziale Lebenslage zu überwinden. Das schließt sowohl geeignete soziale als auch wirtschaftliche Beratung und die Ermittlung erforderlicher weiterführender Beratung und sozialer Hilfen ein.

Dem Ratsuchenden werden insbesondere folgende Leistungen angeboten:

  • Beratung und Begleitung in allgemeinen Lebensfragen,
    Feststellung des Hilfebedarfs und Vermittlung von Informationen zur Erschließung von Ressourcen zur Existenzsicherung,
    - Hilfe und Unterstützung bei Antragstellungen sowie die Begleitung im gesamten Hilfeprozess im Sinne des ganzheitlichen Helfens,
    - Aktivierung, Unterstützung und Förderung der Selbsthilfekräfte,
    - unverzügliche Vermittlung zu Fachberatungsstellen.
     

Zuwendungsempfänger
Zuwendungsempfänger können nur die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Mecklenburg-Vorpommern sein. Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege leiten die Mittel an Dritte weiter, wenn diese Träger der Maßnahme sind und als juristisch selbstständige Organisationen den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege zugehören.

Art und Umfang, Höhe der Zuwendung
Die Zuwendung erfolgt als Projektförderung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses als Festbetragsfinanzierung.

Was gilt es zu beachten?

  • Es ist mindestens eine Beratungsstelle vorzuhalten.
  • Beratungsstellen müssen in zentralen Orten liegen.
  • Der Zugang hat barrierefrei im Sinne § 6 Landesbehindertengleichstellungsgesetz zu sein.
  • Die Sprechzeiten der Beratungsstellen sind öffentlich bekannt zu geben. Sie sind so einzurichten, dass auch Erwerbstätigen die Möglichkeit einer Inanspruchnahme ermöglicht wird.
  • Die Beratungsstellen müssen inhaltlich und organisatorisch eng mit sozialen Diensten zusammenarbeiten.
  • Die Beratung muss durch geeignete Beratungskräfte erfolgen. Geeignete Fachkräfte verfügen über einen einschlägigen Studienabschluss oder über mehrjährige Berufserfahrung in der Beratungsarbeit in Verbindung mit einer nachgewiesenen beratungsspezifischen Weiterbildung.

Erforderliche Unterlagen

  • Antragsformular
  • Finanzierungsplan
  • Bedarfsbestätigung des jeweiligen Landkreises bzw. der kreisfreien Stadt oder Gemeinde
     

Welche Unterlagen im Weiteren erforderlich sind, kann dem Antragsformular entnommen werden.

Weitere Unterlagen können von der Bewilligungsbehörde zur Beurteilung und Prüfung des Vorhabens angefordert werden.

Kosten

keine

Fristen

Antragsfrist: 31. Oktober des dem Bewilligungsjahr vorangehenden Jahres

Weitere Informationen

Verfahrensablauf

  • Anträge auf eine Zuwendung für das kommende Jahr sind schriftlich unter Verwendung eines bereitgestellten Antragsformulars an das Landesamt für Gesundheit und Soziales zu richten.
  • Die Bewilligung erfolgt mittels Zuwendungsbescheid; Bewilligungsbehörde ist das Landesamt für Gesundheit und Soziales.

Ansprechpunkt

Landesamt für Gesundheit und Soziales

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