Ermittlung der Hilflosigkeit und der Stufen der Pflegezulage f├╝r Kriegsopfer beantragen

Wenn Sie infolge einer Sch├Ądigung hilflos sind, k├Ânnen Sie eine monatliche Pflegezulage beantragen.

Hilflosigkeit wird zum Beispiel bei diesen als Sch├Ądigungsfolgen anerkannten Gesundheitsst├Ârungen angenommen:

  • Blindheit und hochgradige Sehbehinderung
  • Querschnittsl├Ąhmung und anderen Behinderungen, die auf Dauer und st├Ąndig - auch innerhalb des Wohnraums - die Benutzung eines Rollstuhls erfordern
  • Hirnsch├Ąden, Anfall-Leiden, geistige Behinderung und Psychosen, wenn diese Gesundheitsst├Ârungen allein einen Grad der Sch├Ądigungsfolgen (GdS) von 100 bedingen
  • Verlust von zwei oder mehr Gliedma├čen, ausgenommen Unterschenkel- oder Fu├čamputation beiderseits

F├╝r die Ermittlung der Hilflosigkeit und der Stufen der Pflegezulage gelten die in der Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV) aufgestellten Grunds├Ątze.

Hilflos sind diejenigen, die infolge von Gesundheitsst├Ârungen f├╝r eine Reihe von h├Ąufig und regelm├Ą├čig wiederkehrenden T├Ątigkeiten zur Sicherung ihrer pers├Ânlichen Existenz dauerhaft fremder Hilfe bed├╝rfen.

Dies gilt auch, wenn:

  • die Hilfe in Form einer ├ťberwachung oder Anleitung erforderlich ist

oder

  • die Hilfe zwar nicht dauernd geleistet werden muss, jedoch eine st├Ąndige Bereitschaft zur Hilfeleistung erforderlich ist.

Zust├Ąndige Stelle

Landesamt f├╝r Gesundheit und Soziales

Friedrich-Engels-Platz 5-8
18055 Rostock, Hanse- und Universit├Ątsstadt

Fahrplanauskunft

Nicht Rollstuhlgerecht Kein Fahrstuhl

Ansprechpartner

Heiko Will
Leiter/-in

E-Mail senden

Thomas Leder

+49 381 331-59080+49 381 331-59080
E-Mail senden

Was gilt es zu beachten?

  • Hilflosigkeit muss vorliegen

Erforderliche Unterlagen

  • Unterlagen zur Feststellung der Hilflosigkeit (Gutachten des medizinischen Dienstes der Kranken-/Pflegekasse, falls vorhanden)

Kosten

Keine

Weitere Informationen

Verfahrensablauf

Die Pr├╝fung, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang eine sch├Ądigungsbedingte Hilflosigkeit vorliegt, erfolgt durch den Versorgungs├Ąrztlichen Dienst in der Regel anhand des Pflegegutachtens und medizinischer Befunde.

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