Erbschaft- und Schenkungsteuer - Festsetzung

Der Verm├Âgensanfall, der infolge Todes eintritt, unterliegt der Erbschaftsteuer, die Verm├Âgens├╝bertragung, die auf einer Schenkung unter Lebenden beruht, der Schenkungsteuer.

Die Schenkungsteuer erg├Ąnzt die Erbschaftsteuer. Sie soll verhindern, dass die Erbschaftsteuer durch eine Schenkung zu Lebzeiten umgangen wird. F├╝r die Besteuerung von Erbschaft und Schenkung gelten daher weitgehend die gleichen Regeln.

Die deutsche Erbschaftsteuer ist eine so genannte Erbanfallsteuer. Sie bemisst sich nach der durch den Erbanfall eintretenden Bereicherung des Erwerbers. In der Regel sind das die Erben. Mit der Erbschaftsteuer soll die erh├Âhte steuerliche und wirtschaftliche Leistungsf├Ąhigkeit erfasst werden, die durch den Verm├Âgenszugang beim Erwerber eingetreten ist. Entsprechendes gilt auch f├╝r die Schenkungsteuer.

Bei einer Erbschaft ist jeder einzelne Erwerber Steuerschuldner f├╝r seinen Verm├Âgensanfall. Bei einer Schenkung ist der Beschenkte (und daneben der Schenker) Steuerschuldner.

Durch das System der Erbanfallsteuer, das die pers├Ânlichen Verh├Ąltnisse eines jeden einzelnen Erwerbers zum Erblasser oder Schenker ber├╝cksichtigt, wird eine auf den Erwerber individuell abgestellte Belastung erm├Âglicht. Dies geschieht durch pers├Ânliche Freibetr├Ąge und durch einen gestaffelten Steuertarif, deren H├Âhe sich unter anderem nach dem Verwandtschaftsgrad des Erwerbers zum Erblasser oder Schenker richtet.

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Zust├Ąndige Stelle

Finanzamt Ribnitz-Damgarten

Sandhufe 3
18311 Ribnitz-Damgarten, Stadt

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