Denkmaleigenschaften eines Geb├Ąudes - Feststellung

Um als Denkmal anerkannt zu werden und damit den Schutz durch das Denkmalschutzgesetz Mecklenburg-Vorpommern zu erlangen, muss das Objekt den im Gesetz formulierten Denkmaltatbestand erf├╝llen.

Der Denkmalwert wird entsprechend der im Denkmalschutzgesetz Mecklenburg-Vorpommern genannten Kriterien gepr├╝ft, beschrieben und begr├╝ndet. Vor Eintragung des Denkmals in die Denkmalliste muss dem Eigent├╝mer und der betroffenen Gemeinde die M├Âglichkeit gegeben werden, sich zur Denkmaleigenschaft zu ├Ąu├čern. Ist der Denkmalwert festgestellt, erfolgt die Eintragung in die Denkmalliste. Sie wird von den Unteren Denkmalschutzbeh├Ârden der Landkreise und kreisfreien St├Ądte vorgenommen, die auch die Denkmalliste f├╝hren. ├ťber die erfolgte Eintragung werden der Eigent├╝mer und die Gemeinde unterrichtet.

Eine Eintragung in die Denkmalliste kann durch Feststellung des Landesamtes f├╝r Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, auf Antrag des Eigent├╝mers oder Hinweis der Unteren Denkmalschutzbeh├Ârde erfolgen. Die Feststellung der Denkmaleigenschaft obliegt dem Landesamt f├╝r Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern als Denkmalfachbeh├Ârde. Da das Denkmalschutzgesetz Mecklenburg-Vorpommern auf dem nachrichtlichen System basiert, ist die Eintragung eines Denkmals in die Denkmalliste kein formaler Rechtsakt.

Was gilt es zu beachten?

F├╝r die Klassifizierung als Denkmal muss das Objekt bedeutend f├╝r die Geschichte des Menschen, f├╝r St├Ądte und Siedlungen oder f├╝r die Entwicklung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen sein. Es m├╝ssen k├╝nstlerische, wissenschaftliche, geschichtliche, volkskundliche oder st├Ądtebauliche Gr├╝nde vorliegen. F├╝r die Erhaltung und Nutzung muss ein ├Âffentliches Interesse bestehen.

Kosten

Die Pr├╝fung der Denkmaleigenschaft erfolgt geb├╝hrenfrei.

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