Bebauungsplan - √Ąnderung

Die √Ąnderung eines Bebauungsplans ist die inhaltliche Ver√§nderung von Festsetzungen eines vorhandenen Bebauungsplans.

Sollen Festsetzungen wie z. B. die Abgrenzung des Geltungsbereiches, die Art der geplanten Bebauung, die √ľberbaubare Grundst√ľcksfl√§che oder die Verkehrsfl√§chen ge√§ndert werden, m√ľssen diese √Ąnderungen ein √Ąnderungsverfahren nach den Vorschriften des Baugesetzbuches durchlaufen. Sie m√ľssen mit den Darstellungen in einem vorhandenen Fl√§chennutzungsplan √ľbereinstimmen. In der Regel ist mit der √Ąnderung des Bebauungsplans in einem Parallelverfahren die √Ąnderung des Fl√§chennutzungsplans erforderlich.

Zuständige Stelle

Sachgebiet Verbindliche Bauleitplanung

Neuer Markt 3
18055 Rostock, Hanse- und Universitätsstadt
+49 381 381-6167+49 381 381-6167
+49 381 381-6901
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Fahrplanauskunft

Nicht Rollstuhlgerecht Kein Fahrstuhl

√Ėffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 12:00 Uhr, 13:30 - 18:00 Uhr

Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr - 13:30 - 16:00 Uhr

Achtung:

Das Amt f√ľr Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft ist bis auf Weiteres f√ľr den √∂ffentlichen und direkten Besucherverkehr geschlossen. Das Amt steht f√ľr telefonische Ausk√ľnfte aber auch Videoschaltungen zur Verf√ľgung (Tel. 0381 381-6100 oder stadtplanung@rostock.de).

Was gilt es zu beachten?

Das vom Gesetzgeber vorgegebene Verfahren ist einzuhalten (sh. Punkt Verfahrensablauf).

Erforderliche Unterlagen

Bebauungsplan und Begr√ľndung mit Angaben nach ¬ß 2a BauGB (Umweltbericht) und Festlegungen zu den √Ąnderungen der Festsetzungen

Kosten(Geb√ľhren, Auslagen, etc.)

Die Kosten der √Ąnderung des Bebauungsplans sind von der Gemeinde (oder bei einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan von einem Investor) zu tragen. F√ľr den B√ľrger entstehen keine Kosten.

Fristen

Im Rahmen der fr√ľhzeitigen √Ėffentlichkeitsbeteiligung und w√§hrend der einmonatigen √∂ffentlichen Auslegung kann sich der B√ľrger √ľber die Bebauungsplan√§nderungen informieren. Ort und Dauer der Auslegung sind mindestens eine Woche vorher orts√ľblich bekannt zu machen. Stellungnahmen der B√ľrger sind nur innerhalb der einmonatigen Auslegungsfrist m√∂glich.

Weitere Informationen

Verfahrensablauf

Ein Bebauungsplan-√Ąnderungsverfahren verl√§uft grunds√§tzlich wie ein Bebauungsplan-Aufstellungsverfahren.
Die √Ąnderungen m√ľssen ein √Ąnderungsverfahren durchlaufen, damit sie mit den Darstellungen in einem vorhandenen Fl√§chennutzungsplan √ľbereinstimmen. In der Regel ist mit der √Ąnderung des Bebauungsplans in einem Parallelverfahren die √Ąnderung des Fl√§chennutzungsplans erforderlich. Wenn die Grundz√ľge der urspr√ľnglichen Planung nicht ber√ľhrt werden, sieht das Baugesetzbuch (BauGB) die M√∂glichkeit des "vereinfachten Verfahrens" vor. Dabei k√∂nnen einige Verfahrensschritte entfallen oder verk√ľrzt werden (sh. ¬ß 13 BauGB).

  1. Aufstellungsbeschluss zur √Ąnderung (oder Erg√§nzung) des Bebauungsplans
  2. Erarbeitung des Plankonzepts
  3. fr√ľhzeitige Beteiligung der Beh√∂rden und sonstiger Tr√§ger √∂ffentlicher Belange
  4. fr√ľhzeitige √Ėffentlichkeitsbeteiligung
  5. √úberarbeitung des Plankonzepts
  6. formelle Beteiligung der Beh√∂rden und sonstiger Tr√§ger √∂ffentlicher Belange
  7. √úberarbeitung des Plankonzepts
  8. Entwurfs- und Auslegungsbeschluss
  9. √∂ffentliche Auslegung
10. Pr√ľfung der Stellungnahmen
11. Abwägung, Satzungsbeschluss
12. Bekanntmachung

Bearbeitungsdauer

Die Verfahrensdauer ist abh√§ngig von der Art und der Komplexit√§t der √Ąnderungen.

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