Ausgleichsbetragserhebung in Sanierungsgebieten

In f├Ârmlich festgesetzten Sanierungsgebieten sind nach Abschluss der Gesamtsanierungsma├čnahmen Ausgleichsbetr├Ąge zu erheben. Der Ausgleichsbetrag ist der Anteil des einzelnen Grundst├╝ckseigent├╝mers an den Kosten der st├Ądtebaulichen Sanierungsma├čnahme. Der Grundst├╝ckseigent├╝mer zahlt daf├╝r keine Erschlie├čung- oder Stra├čenausbaubeitr├Ąge.

Durch die durchgef├╝hrten st├Ądtebaulichen Sanierungsma├čnahmen haben die Grundst├╝cke eine Bodenwerterh├Âhung erfahren, die ohne Gegenleistung des Eigent├╝mers durch Ma├čnahmen der Kommune bewirkt wurden. Diese sanierungsbedingten Vorteile sind von den beg├╝nstigten Eigent├╝mern zur├╝ckzufordern. Dazu wird der  Unterschied zwischen dem Anfangswert (Bodenwert vor der Sanierungsma├čnahme) und dem Endwert (Bodenwert den das Grundst├╝ck nach der Sanierung hat) ermittelt. Die Differenz zwischen Anfangs- und Endwert wird als sanierungsbedingte Bodenwerterh├Âhung bezeichnet. Nur die Bodenwerte sind Gegenstand der Ausgleichsbetr├Ąge, nicht die Geb├Ąude.

Ausgleichsbetr├Ąge muss jeder Grundst├╝ckseigent├╝mer zahlen, der an dem Tag, an dem die Sanierungssatzung rechtskr├Ąftig aufgehoben wird, Eigent├╝mer ist.

Was gilt es zu beachten?

Durchf├╝hrung von Sanierungsma├čnahmen in f├Ârmlich festgelegten Sanierungsgebieten

Erforderliche Unterlagen

Lage und Gr├Â├če des Grundst├╝cks, Anfangswert, Endwert

Weitere Informationen

Verfahrensablauf

Nach rechtskr├Ąftiger Aufhebung der Sanierungssatzung ist es Pflichtaufgabe der Gemeinde Ausgleichsbetr├Ąge von den Grundst├╝ckseigent├╝mern per Bescheid festzulegen.

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