Sterbefall beim Standesamt anzeigen

Jeder Sterbefall muss dem Standesamt der Gemeinde, in dessen Bezirk der Tod eintrat, angezeigt werden. Der Standesbeamte nimmt die Eintragung in das Sterberegister vor und stellt die Sterbeurkunde aus.

Zuständige Stelle

Standesamt Rostock - Sterbefälle

Hinter dem Rathaus 5
18055 Rostock, Hanse- und Universitätsstadt
+49 381 381-1476+49 381 381-1476
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Nicht Rollstuhlgerecht Kein Fahrstuhl

√Ėffnungszeiten

Pers√∂nliche Vorsprachen sind nur f√ľr Terminkunden m√∂glich.

Generelle R√ľckfragen und Terminabsprachen k√∂nnen je nach Zust√§ndigkeit an die Mailadressen:
urkundenstelle@rostock.de oder geburten@rostock.de oder standesamt@rostock.de oder ehe@rostock.de gerichtet werden.

Dienstag Terminvergabe 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 18:00 Uhr

Donnerstag Terminvergabe 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 16:00 Uhr

Das Standesamt Rostock ist zust√§ndig f√ľr Sie, wenn Sie in einer der folgenden Gemeinden gemeldet sind: Rostock, Poppendorf, Roggentin, Elmenhorst/Lichtenhagen, Kritzmow, Lambrechtshagen, Papendorf, P√∂lchow, St√§below, Ziesendorf.

Was gilt es zu beachten?

Zur Anzeige des Sterbefalls verpflichtet sind folgende Personen in nachstehender Reihenfolge:

  • jede Person, die mit dem Verstorbenen in h√§uslicher Gemeinschaft gelebt hat,
  • die Person, in deren Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat,
  • jede andere Person, die bei dem Tod zugegen war oder von dem Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist.

Bei Sterbefällen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie sonstigen Einrichtungen gelten Sonderregelungen (siehe unter Verfahrensablauf).

Erforderliche Unterlagen

  • Personalausweis, Reisepass oder Meldebescheinigung des Verstorbenen (als Nachweis √ľber den letzten Wohnsitz)
  • Personalausweis oder Reisepass der den Sterbefall anzeigenden Person
  • Todesbescheinigung des Arztes
    Blatt A und B (nichtvertraulicher Teil) sowie Blatt 1 und 2 (vertraulicher Teil) im Umschlag
  • Personenstandsurkunden des Verstorbenen - nur soweit die Personenstandsregister nicht beim bearbeitenden Standesamt gef√ľhrt werden:
    • Ehe- oder Lebenspartnerschaftsurkunde der letzten Ehe oder Lebenspartnerschaft und gegebenenfalls Nachweis √ľber deren Aufl√∂sung
    • sofern keine Ehe oder Lebenspartnerschaft bestand, eine Geburtsurkunde
  • In besonderen F√§llen k√∂nnen weitere Unterlagen erforderlich sein (z. B. √úbersetzungen ausl√§ndischer Urkunden).

Spezielle Hinweise f√ľr - kreisfreie Stadt Rostock, Hanse- und Universit√§tsstadt

- Geburtsurkunde

Kosten(Geb√ľhren, Auslagen, etc.)

Die im Zusammenhang mit der Anzeige des Sterbefalls erteilten Sterbeurkunden sind geb√ľhrenfrei, soweit dies auf Grund von Bundes- oder Landesrecht vorgesehen ist. Sofern die Beurkundung vom Standesamt zur√ľckgestellt wird, weil noch nicht alle urkunds-relevanten Unterlagen vorliegen, stellt der Standesbeamte f√ľr die Bestattung dem Anzeigenden geb√ľhrenfrei eine Bescheinigung aus, dass die Anzeige ordnungsgem√§√ü erfolgte.

Fristen

Der Sterbefall muss dem Standesamt spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag angezeigt werden. Hierbei gilt der Samstag nicht als Werktag.

Weitere Informationen

Verfahrensablauf

Der Sterbefall muss beim Standesamt der Gemeinde, in dessen Bezirk er eingetreten ist, grunds√§tzlich pers√∂nlich angezeigt werden. Haben Sie als anzeigepflichtige Person ein Bestattungsunternehmen mit der Durchf√ľhrung der Bestattung beauftragt, wird dieses die Anzeige f√ľr Sie beim Standesamt erledigen.

Ist der Sterbefall in einer öffentlichen Einrichtung (z. B. Krankenhaus, Gefängnis, Alten- und Pflegeheim) sowie in einer sonstigen Einrichtung eingetreten, ist der Träger der Einrichtung zur schriftlichen Anzeige beim Standesamt verpflichtet.

Liegen Anhaltspunkte f√ľr einen nicht nat√ľrlichen Tod vor, benachrichtigt der Arzt, der den Tod bescheinigt, die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungsbeh√∂rde zeigt den Sterbefall beim Standesamt an.

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