Station 4: Kapitänshaus Am Strom 30 | Edvard Munch Kunstpfad
Am Strom 59, 18119 Rostock
immer geöffnet
Im April 1908 schreibt Munch begeistert über sein gerade bei Kapitän Peter Voss bezogenes Quartier: ›Ich denke jetzt hier lange in Ruhe zu bleiben – Ich habe hier jetzt ein reizend klein Wohnung – lebe ganz regelmäßig und arbeite überhaupt wenn es mir einfällt. Jetzt werde ich sehen was ich in diesem neuen friedlichen Seelenzustand leisten kann…‹
Gustav Schiefler, sein Hamburger Freund und Mäzen, zeigt sich begeistert von dem Porträt, das Munch von ihm malt: ›(Das Bild) ist von einer richtigen Lebendigkeit in Ausdruck und Haltung und Gebärde, wenn man davon bei den fest das Bein haltenden Händen sprechen kann.…
Gustav Schiefler, sein Hamburger Freund und Mäzen, zeigt sich begeistert von dem Porträt, das Munch von ihm malt: ›(Das Bild) ist von einer richtigen Lebendigkeit in Ausdruck und Haltung und Gebärde, wenn man davon bei den fest das Bein haltenden Händen sprechen kann.…
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Im April 1908 schreibt Munch begeistert über sein gerade bei Kapitän Peter Voss bezogenes Quartier: ›Ich denke jetzt hier lange in Ruhe zu bleiben – Ich habe hier jetzt ein reizend klein Wohnung – lebe ganz regelmäßig und arbeite überhaupt wenn es mir einfällt. Jetzt werde ich sehen was ich in diesem neuen friedlichen Seelenzustand leisten kann…‹
Gustav Schiefler, sein Hamburger Freund und Mäzen, zeigt sich begeistert von dem Porträt, das Munch von ihm malt: ›(Das Bild) ist von einer richtigen Lebendigkeit in Ausdruck und Haltung und Gebärde, wenn man davon bei den fest das Bein haltenden Händen sprechen kann. Die Hände sind, nach meinem Dafür halten, brillant… ,‹
Aber die von Munch in Warnemünde erhoffte seelische Genesung ist nur von vorübergehender Dauer; mit der Zeit werden erneut Zeichen seines labilen Nervenzustandes deutlich. Neue Streitigkeiten mit alten Freunden, Verfolgungsangst und Wahnvorstellungen machen konzentrierte Arbeit und seelische Entspannung unmöglich.
Auch die Flut der Badegäste beraubt ihn seiner wiedergewonnenen Ruhe. ›Ich habe jetzt meine sämtlichen Arbeiten in Warnemünde eingepackt und werde wohl kaum dort mehr weilen. Es ist doch auch ein furchtbar bürgerlicher Ort und paszt eben nicht für mich!‹
Im Oktober 1908 verlässt Munch Warnemünde, um sich in einem Nervensanatorium in Kopenhagen in Behandlung zu begeben.
Gustav Schiefler, sein Hamburger Freund und Mäzen, zeigt sich begeistert von dem Porträt, das Munch von ihm malt: ›(Das Bild) ist von einer richtigen Lebendigkeit in Ausdruck und Haltung und Gebärde, wenn man davon bei den fest das Bein haltenden Händen sprechen kann. Die Hände sind, nach meinem Dafür halten, brillant… ,‹
Aber die von Munch in Warnemünde erhoffte seelische Genesung ist nur von vorübergehender Dauer; mit der Zeit werden erneut Zeichen seines labilen Nervenzustandes deutlich. Neue Streitigkeiten mit alten Freunden, Verfolgungsangst und Wahnvorstellungen machen konzentrierte Arbeit und seelische Entspannung unmöglich.
Auch die Flut der Badegäste beraubt ihn seiner wiedergewonnenen Ruhe. ›Ich habe jetzt meine sämtlichen Arbeiten in Warnemünde eingepackt und werde wohl kaum dort mehr weilen. Es ist doch auch ein furchtbar bürgerlicher Ort und paszt eben nicht für mich!‹
Im Oktober 1908 verlässt Munch Warnemünde, um sich in einem Nervensanatorium in Kopenhagen in Behandlung zu begeben.
Anreise
Station 4: Kapitänshaus Am Strom 30 | Edvard Munch Kunstpfad
Am Strom 59
18119 Rostock
- für Familien
- für Individualgäste
- Senioren geeignet
- Deutsch
- Englisch
- Eintritt frei
Wettervorhersage
2.2° / 4.4°
mäßiger Regenfall
Sonntag
2.4° / 7.5°
Montag
1.9° / 4.7°