Tourismus-Rekord in Rostock? So viele Gäste und Übernachtungen waren es 2025 wirklich

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Kreuzfahrtterminal Warnemünde Luftaufnahme
Kreuzfahrt, Strand und Seebad - Warnemünde ist ein Herzstück des Rostocker Tourismus (c) Holger Martens

Rostocks touristische Entwicklung ist weiterhin im Aufwind. Wie bereits erwartet hat die Hanse- und Universitätsstadt mit Blick auf Ankünfte und Übernachtungen nach aktuellen Zahlen des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern das bisherige Rekordjahr 2019 übertroffen. Damit unterstreicht Rostock die Rolle als eine der wichtigsten touristischen Destinationen an der Mecklenburgischen Ostseeküste.

2025 wurden insgesamt 908.800 Ankünfte von Gästen in Rostock registriert, ein Plus von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Übernachtungen stieg auf 2.317.693 und damit um knapp 3,9 Prozent. Im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2019 stiegen die Ankünfte um knapp 10 und die Übernachtungen um 1,2 Prozent. Auch die in den Betrieben angebotenen Schlafgelegenheiten werden mehr. 16.720 im Jahr 2025 stehen 15.757 im Jahr 2024 gegenüber.

Und in den kommenden Jahren könnten bis zu 1000 weitere Betten hinzukommen. Hotel-Neubaupläne am Kesselborn, Doberaner Platz oder der Stadthalle belegen die hohe Attraktivität und das Potenzial des
Standortes. „Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sowohl unsere Gäste als auch die Wirtschaft großes Vertrauen in Rostock als Urlaubsdestination haben. Das freut uns natürlich und ist ein Beleg für die gute Arbeit im gesamtstädtischen touristischen Sektor“, sagt Tourismusdirektor Matthias Fromm.

Mit Qualität überzeugen

Gleichzeitig verweist Fromm auf die anstehenden Herausforderungen. „Entscheidend ist, dass wir den Tourismus qualitativ hochwertig und nachhaltig weiterentwickeln – im Einklang mit den Bedürfnissen unserer Gäste, der Einwohnerinnen und Einwohner sowie unserer einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft.“

Im Zentrum stehe zukünftig Rostocks Image als Destination mit hochwertigen Angeboten, einem vielfältigen Erlebnisportfolio und einzigartigen Mehrwerten zu fördern. „Dazu gehören Investitionen in die Infrastruktur, die Weiterentwicklung unserer Kultur- und Veranstaltungsformate sowie die Förderung umweltfreundlicher Mobilität“, sagt Fromm.

Mobilität als touristisches Thema

Seit zwei Jahren dürfen Übernachtungsgäste nach Zahlung der Kurabgabe das ÖPNV-Angebot des VVW über Rostocks Stadtgrenzen hinaus unbegrenzt nutzen – einmalig für eine deutsche Großstadt. Das Ziel sei, dieses Angebot auch mit Blick auf die in Arbeit befindliche Kurabgabesatzung weiter bieten zu können. „Es zahlt auf die Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt ein. Wir wollen die Gäste dazu animieren, das eigene Auto stehen zu lassen und das sehr gut ausgebaute ÖPNV-Angebot in Rostock zu nutzen.“

Nach repräsentativen Erhebungen im Rahmen der Tourismuskonzeption kommen rund 65 % der Übernachtungsgäste mit dem privaten PKW nach Rostock. „Wenn wir diese Gäste davon überzeugen können, dass sie vor Ort den ÖPNV nutzen, entlasten wir den Straßenverkehr und die Umwelt in Rostock erheblich und fördern den Ausbau der touristischen Verkehrsinfrastruktur. Das kommt nicht nur den Nutzerinnen und Nutzern des ÖPNV, sondern auch allen anderen in dieser Stadt zu Gute.“

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