Ein Tourismus für alle in Rostock: Einwohnerbefragung soll Entwicklung stärken

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Mila Zarkh, Nachhaltigkeitsmanagerin der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde
Mila Zarkh, Nachhaltigkeitsmanagerin der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde, freut sich über den Start der Einwohnerbefragung

Wie attraktiv ist es wirklich dort zu wohnen, wo andere Urlaub machen? Welche Auswirkungen hat der Tourismus auf Lebensqualität, Erlebnisvielfalt und Alltag? Die Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde will es ab 27. Februar im Rahmen einer Umfrage genau wissen. Alle Menschen, die ihren Wohnsitz im Rostocker Stadtgebiet haben, können daran teilnehmen und einen persönlichen Teil für die zukünftige Entwicklung der Stadt beitragen.

„Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Rostock. Aber der Erfolg bemisst sich nicht allein an Gästezahlen oder Übernachtungen“, betont Tourismusdirektor Matthias Fromm. „Entscheidend ist, dass sich die Menschen, die hier leben und arbeiten, wohlfühlen. Wir wollen zuhören, Stimmungen aufnehmen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Nachhaltiger Tourismus entsteht im Dialog – nicht am Schreibtisch.“

Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten blickt Rostock auf einen stetig positiven Trend. Für 2025 wird sogar mit einem Rekordjahr gerechnet. So werden für 2025 mehr als die 2,23 Millionen Übernachtungen und 862.000 Ankünfte aus dem bisherigen Rekordjahr 2024 erwartet. Doch welche Auswirkungen hat dieser Trend auf die einheimische Bevölkerung?

Einheimische als Botschafter der Stadt

Mit einer kurzen, qualitativen Online-Befragung werden nun Einschätzungen zu positiven Effekten, Herausforderungen und Zukunftswünschen rund um den Tourismus erhoben. Themen wie Lebensqualität in den Quartieren, Mobilität, Natur, Begegnungen
und Stadtentwicklung stehen dabei im Fokus.

„Wir alle profitieren von gepflegten Stränden, kostenfreien öffentlichen Toiletten oder Veranstaltungen. Aber wir alle erleben auch Herausforderungen, etwa wenn sich im Sommer die Straßen stauen und sich Schlangen vor Geschäften und Ständen bilden. Die Einheimischen von Rostock wissen am besten, wie sich der Tourismus auf die Stadt auswirkt und sie sind wichtige Botschafter für die Gäste aus dem In- und Ausland“, sagt Mila Zarkh, Nachhaltigkeitsmanagerin der Tourismuszentrale.

Tourismus für mehr Lebensqualität

Ein weiterer Schwerpunkt ist die soziale Nachhaltigkeit. Wie wird das Miteinander zwischen Gästen und Einheimischen erlebt? Wo entstehen Belastungen, wo neue Chancen? „Soziale Nachhaltigkeit bedeutet für uns, Tourismus so zu gestalten, dass er die
Lebensqualität stärkt. Es geht um faire Nutzung von öffentlichen Räumen, um gegenseitigen Respekt und um Teilhabe. Nur wenn die Menschen vor Ort hinter der touristischen Entwicklung stehen, kann sie dauerhaft erfolgreich sein“, sagt Mila Zarkh.

Die Umfrage soll ein weiterer konsequenter Schritt auf dem Weg zu einem gemeinsamen Zukunftsbild für den Tourismus in Rostock sein: sozial verträglich, ökologisch verantwortungsvoll und wirtschaftlich sinnvoll. Die Befragung ist bewusst kompakt angelegt und setzt auf ehrliche, persönliche Rückmeldungen und steht vom 27. Februar bis 15. April HIER zur Verfügung.
Weitere Informationen unter: www.rostock.de/weitblick

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