Susanne Kandt-Horn
Veranstaltungsort
18069 Rostock
Nächster Termin
11:00 Uhr
Nach den Ausstellungen zu Inge Jastram und Christin Wilcken 2024, sowie Kate Diehn-Bitt 2025 findet die von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der OSPA Stiftung geförderte Reihe „Wahrnehmung weiblicher Kunstpositionen in der DDR“ mit Susanne Kandt-Horn 2026 ihren Abschluss.
Die im Usedomer Malerkreis wirkende Künstlerin entwickelte mit ihren kraftvollen, optimistischen Bildern einen eigenen unverkennbaren künstlerischen Stil. Über 150 Werke wurden für die bisher umfangreichste Werkschau zusammengetragen, um den künstlerischen Werdegang der in Eisenach geborenen Susanne Kandt-Horn (1914–1996) nachzuzeichnen. Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Betrachtung einer weiblichen Künstlerbiografie in der DDR mit all ihren Widersprüchen und Widrigkeiten. Aber auch aktuelle Fragestellungen etwa über den weiblichen nackten Körper bis hin zu Darstellungen von Menschen aus anderen Kulturen werden thematisiert.
Zu sehen sind Gemälde, Grafiken und Gobelins aus dem Zeitraum ihrer Übersiedlung 1954 nach Ückeritz auf Usedom bis hin zu den letzten Werken aus den 1990er-Jahren.
Mit Susanne Kandt-Horn nimmt die Kunsthalle Rostock eine Künstlerin in den Fokus, die in Mecklenburg-Vorpommern tätig war und die regionale Kunst- und Kulturlandschaft an der Ostsee geprägt und bereichert hat. Kuratiert wird die Ausstellung von der Kunstwissenschaftlerin Antje Schunke von der Kunsthalle Rostock.
Begleitend zur Ausstellung bietet die Kunsthalle Rostock ein umfangreiches Vermittlungs- und Bildungsprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.
Veranstaltungsort
Kunsthalle Rostock
Hamburger Straße 40
18069 Rostock
Telefon: 038144040500
E-Mail: info@kh-rostock.de
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