Umweltmanagement am Strand

Saubere Strände in Warnemünde

Die Sauberkeit von Stränden und Wasser gehört zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen von Warnemünde. So wurde Warnemünde auch 2026 erneut mit der „Blauen Flagge“, dem Umweltsymbol für saubere Strände und Wasserqualität, ausgezeichnet. In der Hauptsaison wird der Strand täglich gereinigt, in der Nebensaison 3 Mal pro Woche. Die Strandreinigung umfasst dabei ein Gebiet von ca. 7,5 Kilometern Strand von Diedrichshagen bis zur Westmole und von der Ostmole bis Markgrafenheide (Rosenort). Die Menge des gesammelten und entsorgten Mülls variiert, je nach Jahreszeit und Wetterlage, zwischen 1 und 4 Tonnen täglich.

Die Tourismuszentrale begrüßt die Initiativen von Vereinen und freiwilligen Helfern, die auf die Thematik aufmerksam machen. Diese unterstützen das Engagement der Hansestadt Rostock und stärken das Verantwortungsbewusstsein der Strandbesucher sowie die gegenseitige Rücksichtnahme.

Auf dem Bild ist die Blaue Flagge in Markgrafenheide zu sehen.

Blaue Flagge

In Warnemünde und Markgrafenheide wehen auch dieses Jahr wieder die „Blauen Flaggen“. Die „Blaue Flagge“ ist das internationale Erkennungszeichen für saubere und sichere Strände mit hervorragender Wasserqualität und wird jährlich von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung verliehen. Bewertet werden im Rahmen der weltweiten Kampagne Kriterien wie Wassergüte, umweltgerechte Aufklärung von Touristen und Einwohnern, Strandservice, Sicherheit am Badestrand sowie vorbildliches Umweltmanagement.

Das Bild zeigt das City-Light-Motiv zur Umweltkampagne "Kein Plastik bei die Fische".

„Kein Plastik bei die Fische“ – Strand und Meer ohne Plastik genießen

Die Seebäder Warnemünde, Diedrichshagen, Hohe Düne und Markgrafenheide bieten feine Sandstrände mit hervorragender Wasserqualität. Damit diese sauber bleiben, werden sie regelmäßig mit Elektrofahrzeugen gereinigt.

Dennoch besteht ein großer Teil des Strandmülls aus schwer abbaubaren Plastikresten, die Mensch, Tier und Umwelt gefährden können.

Seit 2018 entwickelt die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde gemeinsam mit dem Amt für Umwelt- und Klimaschutz und weiteren Partnern Strategien für ein nachhaltiges Strandmanagement. Mit dem Projekt „Kein Plastik bei die Fische“ werden Gäste und Einheimische für die Vermeidung und Reduzierung von Plastikmüll sensibilisiert.

Strandreinigung

Um die Sauberkeit am Strand und die besondere Badequalität zu erhalten, lässt die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde den Strand regelmäßig reinigen, in der Hauptsaison sogar täglich. Die Strandreinigung umfasst dabei ein Gebiet von ca. 7,5 Kilometern Strand von Diedrichshagen bis zur Westmole und von der Ostmole bis Markgrafenheide (Rosenort). Die Menge des gesammelten und entsorgten Mülls variiert, je nach Jahreszeit und Wetterlage, zwischen 1 und 3 Tonnen täglich.

Das Strandreinigungsgerät "Beach Tech 2000" befreit durch ein innovatives Verfahren sowohl trockenen als auch nassen Sand von allerlei Strandgut, wie Zigarettenkippen, Scherben und Kronkorken, aber auch Seetang. Damit lassen sich pro Stunde 22.000 Quadratmeter reinigen.

Mülltrennung

Besucher und Einwohner können Abfälle in der Saison an vielen Strandaufgängen oder ganzjährig im Umfeld der Promenade in Getrenntsammelbehältern entsorgen. Besondere Abfälle, wie Akkus oder Batterien sind gesondert in den Verkaufsstellen oder auf den Recyclinghöfen abzugeben.

Biologisch abbaubares Geschirr

Im Sinne der Kreislaufwirtschaft ist die Verwendung von Mehrweggeschirr (z. B. Becher, Teller, Besteck) in der Strandbewirtschaftung das langfristige Ziel. Gegenwärtig gibt es jedoch keine praktikablen Spülmöglichkeiten am Strand, so dass Mehrweggeschirr nur mit einem erheblichen Mehraufwand in der Strandversorgung einsetzbar wäre. 2018 haben deshalb das Amt für Umwelt- und Klimaschutz, die Tourismuszentrale sowie Strandbewirtschafter gemeinsam eine Initiative für den Einsatz von biologisch abbaubarem Geschirr (z. B. aus Maisstärke, Recycling-Karton) als Übergangslösung in der Strandgastronomie gestartet. Auch wenn das benutzte Material abbaubar ist, muss es ordnungsgemäß in Abfallbehältern entsorgt werden.

Strandaschenbecher

Wusstest du, dass Zigarettenkippen nicht verrotten? Denn der Zigarettenfilter besteht aus Celluloseacetat, einem Kunststoff, der lediglich in mehreren Jahren in immer kleinere Teile zerfällt - und damit nicht nur an Land sondern auch im Meer großen Schaden anrichtet. Am Strand von Warnemünde sind Zigarettenkippen die am häufigsten gefundenen Meeresmüllteile.

Bereits mit einem kleinen Beitrag kannst du dabei helfen, das sensible Ökosystem der Ostsee und den Strand für nachfolgende Generationen zu bewahren. Indem du zur Entsorgung von Zigarettenkippen einen Strandaschenbecher benutzt, vermeide unnötige Abfälle und schone damit die Umwelt. Du hast noch keinen Strandaschenbecher? – In unseren Rostock-Informationen oder bei den Strandbewirtschaftern erhältst du diese kostenfrei solange der Vorrat reicht.

Danke für deine Unterstützung!

Ostseeascher

Im Rahmen des Pilotprojekts „Ostsee-Ascher“, welches die Tourismuszentrale gemeinsam mit dem Verein „Die Küsten Union Deutschland e. V.“ (EUCC) durchführt, wurden in einigen Strandbereichen Infotafeln mit integrierten Aschenbechern für eine umweltgerechte Entsorgung von Zigarettenresten aufgestellt.

Auf dem Bild sieht man das Feuerwerk in Warnemünde zur Hanse Sail

Pyrotechnik

Darüber hinaus wurde das Verbot zum Abfeuern pyrotechnischer Gegenstände in die Strandsatzung aufgenommen. Feuerwerke sind ganzjährig nur noch per schriftlicher Erlaubnis (auch zu Silvester oder Neujahr) zulässig.

Nichtraucherstrand

In einigen Strandabschnitten wurden Nichtraucherstrände ausgewiesen, in denen das Rauchen unerwünscht ist. Kinder sollen hier am Strand spielen können, ohne auf gesundheitsschädliche Zigarettenreste zu stoßen.

Rauchfreie Strände in Rostock:

  • Warnemünde: Strandzugang 12 und im Umkreis von 20 m um die Klettergerüste Strandzugänge 2, 10
  • Markgrafenheide: Strandzugang 8