Stranderlebnisse

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Die Stadt und ihre Strände

Die Strände Rostocks erstrecken sich entlang der Ostseeküste – von Warnemünde und Diedrichshagen bis Hohe Düne und Markgrafenheide. Breite Sandstrände, naturnahe Küstenabschnitte und die Rostocker Heide bieten Möglichkeiten für Strandtage, Wassersport, Spaziergänge und Ausflüge an der Ostsee.

Bis zu 200 Meter breit, mal belebt, mal ruhig und naturnah: Die Rostocker Strände bieten unterschiedliche Bereiche zum Baden, Spazierengehen und für Wassersport. Dabei liegen Ostsee, Küstenlandschaft und die Seebäder nah beieinander.

Warnemünde

Warnemünde ist das bekannteste Seebad Rostocks. Der breite Sandstrand bietet Platz zum Baden, Sonnen und für Wasser- und Strandsport. Warnemünde und Markgrafenheide tragen die „Blaue Flagge“. Das internationale Umweltsiegel berücksichtigt unter anderem Wasserqualität, Sicherheit, Strandservice und Umweltmanagement.

Hinter der Düne liegen die Promenade, der Alte Strom, Restaurants und Geschäfte. Zu den Wahrzeichen des Seebades gehören der historische Leuchtturm und der Teepott. Ein Spaziergang zur Mole bietet einen weiten Blick auf die Ostsee und den ein- und auslaufeneden Schiffsverkehr. Am Alten strom laden Restaurants und Fischgeschäfte dazhu ein, regionale Spezialitäten zu probieren.

Diedrichshagen

Westlich von Warnemünde liegt der Strand von Diedrichshagen. Zwischen Küstenwald und Steilküste bietet er eine naturnahe Umgebung. Das angrenzende Naturschutzgebiet Stoltera prägt die Küstenlandschaft.

Der Strand ist durch Kieselsteine und die Steilküste gekennzeichnet. Wer die Ostsee abseits der belebteren Strandpromenaden erleben möchte, findet hier einen ruhigeren Küstenabschnitt. Auch Freunde der Freikörperkultur (FKK) finden in Diedrichshagen entsprechende Strandabschnitte.

Hohe Düne

Auf der östlichen Seite der Warnow liegt das Seebad Hohe Düne. Der Sandstrand bietet einen weiten Blick auf die Ostsee. Der Yachthafen und das maritime Umfeld prägen den Ort.

Neben Strandurlaub und Erholung bietet Hohe Düne auch spannende Einblicke in die Meeresforschung. Hier befindet sich unter anderem das Marine Science Center der Universität Rostock. Das Forschungszentrum beschäftigt sich mit marinen Säugetieren und ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

Markgrafenheide

Das Seebad Markgrafenheide verbindet feinen Sandstrand mit der charakteristischen Landschaft der Rostocker Heide. Wer Ruhe, Natur und Weite sucht, findet hier ideale Bedingungen für einen entspannten Tag an der Ostsee.

Direkt hinter den Dünen beginnt die Rostocker Heide. Der rund 6.000 Hektar große Küstenwald bietet ein weitläufiges Wegenetz zum Wandern, Radfahren und Reiten.

Unsere Strände auf einen Blick

An den Rostocker Stränden gibt es Textil-, FKK- und gemischte Strandbereiche sowie ausgewiesene Hundestrände. Die Strandabschnitte und Zugangsbereiche sind entsprechend gekennzeichnet.

Mehrere Strandzugänge sind barrierearm gestaltet. In Warnemünde stehen außerdem Baderollstühle und barrierefreie Strandkörbe zur Verfügung. Die barrierearmen Wege werden saisonal während der Badesaison eingerichtet.

Auch Hunde sind an den Rostocker Stränden willkommen. Für sie gelten je nach Strandabschnitt und Jahreszeit unterschiedliche Regelungen.

Warnemünde und Diedrichshagen:

  • Textil: Strandzugänge 1 bis 18
  • FKK: Strandzugänge 18 bis 24
  • Gemischt: Strandzugänge 24 bis 40

Hohe Düne und Markgrafenheide:

  • Textil: Strandzugänge 1 bis 2 und 19 bis 32
  • FKK: Strandzugänge 4 bis 10 und 32 bis 34
  • Gemischt: Strandzugänge 2 bis 4, 10 bis 19 und ab 34 in östliche Richtung

Warnemünde und Diedrichshagen:

  • Barrierearm: Strandzugänge 4, 6, 10, 14, 18 und 25
  • Mit Einstiegshilfe: Strandzugänge 18 und 25

Hohe Düne und Markgrafenheide:

  • Barrierearm: Strandzugänge 19 und 23

> Mehr zu Reisen ohne Barrieren: Barrierearmer Urlaub in Rostock und Warnemünde

Hinweis: Die barrierearmen Wege liegen nur saisonal in der Badesaison von Mai bis Oktober aus.

Warnemünde und Diedrichshagen:

  • Strandzugänge 7 bis 9 (von 21 bis 9 Uhr)
  • Strandzugänge 28 bis 34
  • Strandzugänge 39 bis 40

Hohe Düne und Markgrafenheide:

  • Strandzugänge 10 bis 14
  • Strandzugänge 26 bis 27
  • Strandzugang 34 in östliche Richtung

Hinweis zu Assistenzhunden: Blinden-, Therapie-, Begleit- sowie Diensthunde sind von den Regelungen ausgenommen und dürfen dich natürlich jederzeit und überall an unsere Strände begleiten. Bitte führe einen entsprechenden Nachweis für deinen Hund mit und zeige diesen auf Verlangen vor. Vielen Dank für dein Verständnis.

Diedrichshagen/Warnemünde

  • 1. Oktober - 30. April: ab Strandaufgang 28 ostwärts bis Strandaufgang 11 (Höhe Hotel NEPTUN) mit Sondergenehmigung*

Markgrafenheide

  • 1. Oktober - 30. April: ab Strandaufgang 20 westwärts mit Sondergenehmigung*

* Die erforderliche Sondergenehmigung zum Reiten am Strand in den Rostocker Seebädern erhältst du bei der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde unter strandbewirtschaftung@rostock.de.

Rostocker Heide und Rehtannen

Dierhagen und Graal-Müritz

  • 1. Oktober bis 30. April: Strandritt mit den Bernsteinreitern zwischen Graal-Müritz und Dierhagen

1. Pyrotechnik am Strand

Das Abbrennen und Abfeuern pyrotechnischer Gegenstände i.S.d. § 3 des Gesetzes über explosionsgefährliche Stoffe ist nur mit schriftlicher Erlaubnis zulässig (auch zu Silvester und Neujahr). Ausgenommen von dieser Regelung sind pyrotechnische Erzeugnisse der Kategorie F1.

 

2. Rauchen, Grillen und Feuer am Strand

Warnemünde:

  • Rauchfreie Strände: Strandzugang 12 sowie im Umkreis von 20 Metern um die Klettergerüste an den Strandzugängen 2 und 10
  • Feuer- und Grillstätte: Strandzugang 27/28

Markgrafenheide:

  • Rauchfreier Strand: Strandzugang 8
  • Feuer- und Grillstätten: Strandzugänge 13, 20, 27 und 31

Hinweis: Wenn du die Feuer- und Grillstätten an den Rostocker Stränden in Anspruch nimmst, halte dich bitte an folgende Sicherheitshinweise:

  • Bitte lasse das Feuer nicht unbeaufsichtigt!
  • Entnimm bitte keine brennbaren Materialien aus natürlichen Ressourcen, Strandbefestigung- und Schutzanlagen!
  • Verlasse die Feuer- und Grillstätte bitte nicht, bevor das Feuer vollständig gelöscht ist.
  • Verlasse die Feuer- und Grillstätte bitte sauber und ordentlich.
  • Ab Waldbrandgefahrstufe 4 und/oder ab Windstärke 6 Bft ist es im Strandbereich verboten, Feuer oder Grillstätten zu entzünden.

> Weiterführende Informationen: Aktuelle Waldbrandgefahrenstufe

 

 

Warnemünde und Diedrichshagen:

  • Toiletten: Strandzugänge 1, 3, 6, 10, 16, 18, 25 und 29
  • Mit Wickeltisch: Strandzugänge 1,3, 6, 10, 16 und 18

Hohe Düne und Markgrafenheide:

  • Toiletten: Strandzugänge 3, 4, 19, 23, 27 und 34

> Übersicht zum Download: Öffentlichen Toiletten mit Standorten und Öffnungszeiten

Warnemünde und Diedrichshagen:

  • Strandzugänge 1, 3, 6, 10, 16, 18, 25 und 28
  • Mit Wickeltisch: Strandzugänge 1,3, 6, 10, 16 und 18

Hohe Düne und Markgrafenheide:

  • Strandzugang 19

Zusätzlich weisen folgende Parkhäuser barrierearme Toiletten aus:

  • Parkhaus Altstadt, Küterbruch 5, Rostock
  • Parkhaus Am Gericht, August-Bebel-Straße 88, Rostock
  • Parkhaus Universitätsklinikum, Kopernikusstraße 16, Rostock
  • Parkhaus am Molenfeuer, Zum Zollamt 5, Rostock-Warnemünde

> Übersicht zum Download: Öffentlichen Toiletten mit Standorten und Öffnungszeiten

Nichts wie an den Strand!

Wasserwacht

An den Strand? Aber wachsam!

Rostock Strände gehören zu den beliebtesten Urlaubszielen der Ostseeküste. Insbesondere in den Sommermonaten ist das muntere Wellenplanschen ein vergnügliches Erlebnis. Damit  sich alle Gäste am Strand und im Wasser sicher fühlen können, ist in der Zeit vom 15. Mai bis zum 15. September die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Einsatz. Die etwa 25 ehrenamtlichen Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer beaufsichtigen sieben Türme in Warnemünde und 5 Stationen in Markgrafenheide. Vom jeweiligen Rettungsturm 3- in Warnemünde zwischen den Strandzugängen 10 und 11 und in Markgrafenheide am Strandzugang 13 das Geschehen überblickt und koordiniert. Diese sind ausgestattet wie Rettungswagen. Im Notfall kann die Rettungswacht mit Buggy oder Boot unterstützen.

Baderegeln

Gehen wir baden! Aber sicher!

Auch wenn die Wasserwacht ein Auge über Strand und Ostsee hat, ist es dennoch wichtig - und gegeben falls lebensnotwendig - bestimmte Baderegeln zu beachten.

  • Du badest auf eigenes Risiko. Bitte achte auf dich und deine Begleitung.
  • Das Schwimmen in der Nähe der Molen und Buhnen ist verboten. An diesen Stellen herrschen starke Strömungen.
  • Verlasse bitte bei Sturm und Gewitter unverzüglich das Wasser. Solche Wetterlagen können lebensbedrohlich werden.
  • Hilf bei Badeunfällen den Verunglückten - sofern für dich keine Gefahr für Leib und Leben besteht.
  • Warnhinweise, Begrenzungen und Bojen am und im Wasser dienen deiner Sicherheit. Nimm sie bitte ernst.
  • Die Wasserwacht besteht aus geschultem Personal. Sie können die Lage am Strand und im Wasser bestens einschätzen. Folge daher bitte ihren Anweisungen.

Flaggen und ihre Bedeutung

Rot-gelbe Flagge

Baden erlaubt

Weht die rot-gelbe Flagge, bist du auf der sicheren Seite. Dieser Strandabschnitt wird von der Rettungswacht überblickt. Wie wäre es also mit einem beherzten Sprung in das kühle Nass?

Zusätzliche gelbe Flagge

Eingeschränktes Badeverbot

Befindet sich eine zusätzliche gelbe Flagge am Mast, ist Vorsicht geboten: Es besteht eine allgemeine Warnung vor Gefahren. Das Baden kann derzeit gefährlich sein, vor allem für ungeübte Schwimmerinnen und Schwimmer.

Rote Flagge

Baden verboten

Eine einzelne rote Flagge zeigt ein generelles Badeverbot an. Die Ostsee zeigt sich gerade von ihrer wilden Seien, unter Umständen besteht akute Lebensgefahr, zum Beispiel durch starke Strömungen, hoher Wellengang oder aufziehendes Gewitter.

Das Bild zeigt das City-Light-Motiv zur Umweltkampagne "Kein Plastik bei die Fische".

„Kein Plastik bei die Fische“ – Umweltmanagement am Strand

Saubere Strände erfordern gemeinsames Engagement. In Warnemünde und den Rostocker Seebädern informiert die Umweltkampagne „Kein Plastik bei die Fische“ über die Vermeidung von Plastikmüll am Strand und sensibilisiert für einen bewussten Umgang mit Abfällen.

Die Kampagne informiert Gäste und Einheimische über Möglichkeiten, Plastikabfälle zu vermeiden und den Strand sauber zu halten. Damit ergänzt sie die Maßnahmen des Umweltmanagements an den Rostocker Stränden.