ostseewelle

Den Energiekosten ein Schnippchen schlagen


Immer noch Heizsaison

Energiehaus(djd). Vor allem die Besitzer älterer Häuser sahen dem Beginn der neuen Heizsaison mit Bangen entgegen. Denn die kräftig gestiegenen Brennstoffpreise dürften die Haushaltskasse ordentlich belasten. Die große Frage beim "Klimagipfel" am Küchentisch lautet dann meist: Wo können wir am schnellsten und effizientesten sparen, und was lässt sich wie finanzieren? Da die meisten Hausbesitzer keine Baufachleute sind, sollte vor der Planung von Sanierungsmaßnahmen eine Energieberatung stehen.

Fensteraustausch vor Heizungserneuerung

In den meisten Fällen ist es sinnvoll, vor der Heizungserneuerung die Gebäudehülle zu dämmen. Häufiger Schwachpunkt sind alte Fenster. Deren Austausch ist auch nach Ansicht der Deutschen Energieagentur (dena) ein Muss. Alte Verglasungen und Rahmen können nach Berechnungen des Fenster- und Solarspezialisten Schüco in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit 25 Quadratmetern Fensterfläche einen Mehrbedarf von bis zu 500 Litern Heizöl gegenüber modernen hoch wärmegedämmten Fenstern verursachen. Selbst wenn noch ein alter Heizkessel im Keller steht, lässt sich auf diese Weise ordentlich Brennstoff sparen. Wird dagegen zunächst die Heizung erneuert, steht nach einer späteren Dämmung oftmals eine viel zu groß dimensionierte und damit nicht allzu effiziente Heizanlage im Keller.

Regenerative Energien sind mittelfristig günstiger

 Wer später den alten Kessel austauschen will oder muss, sollte Alternativen, die regenerative Energien nutzen, genauer unter die Lupe nehmen. Solaranlagen zur Trinkwassererwärmung oder Heizungsunterstützung in Kombination mit einer Wärmepumpe etwa können das Haus von Öl und Gas unabhängig machen - die höhere Einmal-Investition macht sich meist schon mittelfristig bezahlt (Infos: www.schueco.de).

Mit direkten Zuschüssen und zinsgünstigen Langfristkrediten erleichtert auch der Staat die Investitionsentscheidung zugunsten einer energetischen Modernisierung. Am meisten Geld für umfassende Modernisierungen gibt es über die KfW Förderbank oder das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhr (BAFA). Doch auch Länder und Kommunen unterstützen den Klimaschutz bei privaten Hausbesitzern. Zuschüsse gibt es übrigens bereits für die Energieberatung - der Berater kennt sich zudem im Förderdschungel aus und kann dem Sanierer in spe in verschiedenen Szenarien aufzeigen, nach wieviel Jahren sich welche Investitionen rechnen.

 



weitere Themen aus unserer Ratgeber-Redaktion



Sie stricken mit Wolle von ONline z.B. Farbe 1019



 

Immo, Immobilien, Wohnungen, Haeuser

Unsere Partner

rostock-airport-sunexpress
Unterkünfte online buchen

Hotels-Ferienwohnungen-Pensionen
einfach - sicher - schnell mit rostock.de