Verlauf einer Erkältung
Der typische Verlauf einer Erkältung gestaltet sich wie folgt: Etwa zwei bis drei Tage nach einer Infektion verletzen die Erkältungserreger die Schleimhäute der Luftwege. Die betroffenen Zellen setzen Schmerz- und Entzündungsbotenstoffe, die Prostaglandine, frei. Es kommt zur Entzündung der Schleimhäute, die nun vermehrt Sekret produzieren.
Das körpereigene Abwehrsystem wird informiert. Die typischen Symptome des grippalen Infektes, wie Schnupfen, der seinen Höhepunkt etwa nach vier bis fünf Tagen erreicht, Halsschmerzen, aber auch Kopf- und Gliederschmerzen werden ausgelöst.
Hustensymptome treten meist erst dann auf, wenn die anderen Symptome bereits abgeklungen sind. Deshalb empfiehlt es sich, den Husten immer separat zu behandeln.
„Drei Tage kommt sie, drei Tage bleibt sie, drei Tage geht sie“ - diese alte Volksweisheit trifft weitestgehend zu. Alles in allem dauert eine typische Erkältung rund eine Woche, in Einzelfällen allerdings auch zwei Wochen.
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