Nasenpflege
Effektive Hilfe für wunde und trockene Nasen
Nasenpflege
(djd). Staub, Zigarettenrauch, Klimaanlagen und Allergien lassen die Nasenschleimhaut austrocknen. Die feinen Flimmerhärchen (Zilien) können den Schleim nicht mehr abtransportieren - ein idealer Nährboden für Erkältungserreger. Die Pflege der Nasenschleimhaut ist daher das A und O, um Erkältungen vorzubeugen.
Abschwellende Nasensprays nur für wenige Tage
Medikamente, die beispielsweise mit dem Wirkstoff Xylometazolin die Schleimhaut abschwellen lassen, sind in der akuten Phase eines Schnupfens unerlässlich. Sie lassen den Schleim abfließen und belüften die Nebenhöhlen. Werden abschwellende Medikamente aber zu lange verwendet, können die Wirkstoffe die Schleimhäute austrocknen. Als Gegenreaktion schwillt die gereizte Schleimhaut an, um die Durchblutung zu steigern. Es entsteht ein Teufelskreis, an dessen Ende manchmal die Abhängigkeit vom Schnupfenspray stehen kann. Vorsicht ist auch bei Nasensalben, die mineralische Öle wie zum Beispiel Parafin oder Vaseline enthalten, geboten. Beim Einatmen gelangen ihre Bestandteile über die Nase in die Lunge und können vor allem in den unteren Lungenlappen zu Entzündungsprozessen führen. Der Körper ist nicht in der Lage, Mineralöle abzubauen, die vor allem bei Kindern eine Lungenentzündung auslösen können. Isotonische Kochsalzlösungen und Meerwasser-Nasensprays haben den Nachteil, dass sie auf der Schleimhaut leicht abperlen und so nur kurze Zeit zum Einwirken haben. So zeigte eine Vergleichsstudie von Professor Hans Breuninger, Universitätsklinik Tübingen: Meerwasser ist gerade mal 20 Minuten auf der Schleimhaut nachweisbar.
Sesamöl wirkt und wirkt und wirkt ...
Sesamöl, enthalten beispielsweise in GeloSitin (Apotheke), bleibt dagegen volle drei Stunden auf der Nasenschleimhaut haften - und verbreitet seine Wirkung neun Mal so lange wie herkömmliche Meerwassersprays. Das spüren die Patienten, wie eine Untersuchung von Dr. Jörgen Johnson von der Universitätsklinik Göteborg an 79 Testpersonen zeigte, die unter trockener Nasenschleimhaut litten. Typische Beschwerden einer trockenen Nasenschleimhaut - wie Juckreiz, Brennen, behinderte Atmung, Niesreiz, Nasenbluten und häufige Infekte - gingen mit Sesamöl in mehr als 80 Prozent zurück. In einer Vergleichsgruppe von Patienten, die mit isotonischer Kochsalzlösung behandelt wurden, nahmen die Beschwerden bei nur 30 Prozent ab. GeloSitin-Nasenspray mit Sesamöl ist für circa acht Euro rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.
weitere Themen aus unserer Ratgeber-Redaktion
Hochdosierte Ginkgo Biloba Kapseln mit dem Extrakt der Ginkgo Blätter dient der Vitalität und der Gesundheit.
Unsere Partner
Service
- Hotels Rostock
- Jobs & Karriere
- Wohnungen
- Energie & Tarife
- Auto & Verkehr
- Ostsee Urlaub
- Fähre Rostock
- Veranstaltungen
einfach - sicher - schnell mit rostock.de
Ratgeber und Themen
- Bildung & Beruf
- Gesundheit und Wellness
- Leben und Stil
- Finanzen
- Auto & Verkehr
- Bauen & Wohnen
- Essen und Trinken
- Familie und Haushalt
- Freizeit
- Garten
Empfehlungen aus der Ratgeber-Redaktion:


