Hausmittel gegen Erkältung
Wenn man merkt, dass eine Erkältung naht, hat man zumeist schon eine: Die Erkältungsviren haben dann bereits die oberen Luftwege befallen und die Schleimhäute der Luftwege verletzt. Die betroffenen Zellen setzen dann Botenstoffe, die Prostaglandine, frei. Es kommt zur Entzündung der Schleimhäute, die typischen Symptome des grippalen Infektes werden ausgelöst.
Man kann in diesem Stadium zwar die Erkältung nicht mehr rückgängig machen, aber die Erkältungsbeschwerden erheblich lindern. Neben der medikamentösen Behandlung die am besten vom Arzt verschrieben wird, empfehlen sich zusätzlich altbewährte Hausmittel gegen Erkältungsbeschwerden wie heiße Bäder mit Teebaumöl, feuchte, warme Umschläge, heiße Fußbäder, Inhalationen, Erkältungstees, heiße Milch mit Honig oder vermehrte Vitamin- und Flüssigkeitszufuhr.
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Hausmittel gegen Erkältungen können helfen, ehe ein Arzt aufgesucht werden muss. Die Helferlein aus Großmutters Zeiten sind zu Recht wieder im Kommen. Kalter Wind, Schneematsch oder eisiger Regen kühlen den Körper aus und lassen so manchen zum Stubenhocker werden. Doch genau das ist falsch, wenn man sich vor Erkältungen schützen will. Raus an die frische Luft, heißt die Devise. Denn trockene Heizungsluft schadet den Schleimhäuten und ohne gesunde Kältereize stellt sich der Organismus nicht auf die besondere Belastung durch den drohenden Winter ein. Auch wer zu Winterdepression neigt, sollte das wenige Tageslicht unbedingt nutzen, um der trüben Stimmung entgegen zu wirken.
Schnelle Hilfe mit einem Hausmittel gegen Erkältung: Als Hausmittel gegen die einsetzende Erkältung der harmloseren Art hilft ein Holunderblütentee. Heiß getrunken, am besten mit Honig gesüßt, bringt er den Körper dazu, kräftig zu schwitzen und sich so gegen die drohende Erkrankung zu wehren. Am besten trinkt man ihn vor dem Zu-Bett-Gehen und deckt sich gut zu, um die Schwitzkur richtig in Fahrt zu bringen. Fußbäder mit Salz wärmen den Körper richtig durch und helfen ebenfalls, einer Erkältung zuvorzukommen.
Für die verstopfte Nase: Wen der Schnupfen plagt, der sollte seine Nase mit Kochsalzlösung spülen. Die richtige Mischung (0,9% Natriumchlorid – das entspricht dem natürlichen Salzgehalt unseres Körpers) gibt es in Apotheken zu kaufen. Bakterien, Viren und andere Krankheitserreger werden von den Schleimhäuten gespült, die Nase wird befreit und Sekret kann abfließen. Auch zur Vorbeugung gegen Schnupfen und Nebenhöhlenentzündungen empfehlen Ärzte die tägliche Spülung der Nase mit Kochsalzlösung.
Vorsicht ist bei Schnupfensprays geboten, die die Schleimhäute zum Abschwellen bringen (so genannte Sympathomimetika). Sie helfen das Sekret abfließen zu lassen und können so bei Nebenhöhleninfektionen gute Dienste leisten. Benutzt man sie aber länger als eine Woche am Stück, kann schon der gefürchtete Gewöhnungsprozess in Gang gekommen sein: Die Nase schwillt noch immer zu, obwohl der Schnupfen schon vorbei ist. Der Patient hat sich an sein Nasenspray gewöhnt und kommt ohne nicht mehr aus.
Ätherische Öle können bei verstopfter Nase auch Erleichterung bringen. Die Öle, vor allem Eukalyptus und Minze, lösen den Schleim und helfen so den Schnupfen schneller zu besiegen.
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