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Ratgeber Freizeit - Thema

Fahrrad durch Elektroenergie unterstützen lassen

Mehr als nur ein Fahrrad

Radeln hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr zum Volkssport entwickelt. Einfach mal das Auto stehen lassen, sich auf den Drahtesel schwingen und die Landschaft hautnah vom Sattel aus an sich vorbeiziehen lassen - so spart man nicht nur Benzin, sondern tut außerdem Gutes für Kondition und Gesundheit. Das beginnt beim Sonntagsausflug und lässt sich steigern bis zum organisierten Fahrradurlaub mit der ganzen Familie inklusive Gepäcktransport von Hotel zu Hotel.

 

 
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Oft ist allerdings innerhalb der Familie die sportliche Leistungsfähigkeit unterschiedlich ausgeprägt. Papa und die halbwüchsigen Söhne wollen ihre Grenzen austesten, Mutti kommt schnaufend und genervt kaum noch hinterher. Zum Glück hat die moderne Technik für derartige Probleme eine einfache Lösung parat: ein sogenanntes E-Rad, das die eigene Leistung mit zusätzlicher Elektroenergie unterstützt. So können auch weniger sportliche Familienmitglieder locker mithalten und kommen nicht ausgepowert, sondern entspannt und zeitgleich mit ihren Lieben am Ziel an.

Das entscheidende Plus

Ein E-Rad - der Fachausdruck dafür ist Pedelec - wie beispielsweise das quirlige Modell "Eagle" oder das elegante Damenmodell "Malente" des deutschen Herstellers Victoria fährt nicht allein mit Motorkraft. Es fügt der eigenen Pedalkraft lediglich ein Plus an Energie hinzu. Energiespender ist ein kleiner, mit aufladbarem Akku betriebener Elektromotor, dessen Leistung individuell einstellbar ist und je nach Bedarf auf zwei Arten zugeschaltet werden kann: entweder vollautomatisch angepasst - das heißt trittkraftgesteuert - oder per Hand am Drehgriff. So fährt man mit einer perfekt dosierten Kombination von eigener Muskelkraft und elektrischer Energie. Besonders wichtig: Der Fahrer ist dabei immer aktiv. Unter www.e-rad.de gibt es alle Informationen zu den Rädern und den einzelnen Modellen.

Kein Führerschein erforderlich

Da sich das Elektrosystem eines E-Rades beim Erreichen einer Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern automatisch abschaltet, entfällt sowohl die Führerschein- als auch die Helmpflicht. Wer über 45 Jahre alt ist, benötigt zum Fahren nur einen gültigen Personalausweis. Für Jüngere ist ein Mofaschein notwendig, falls das E-Rad mit einer Anfahrhilfe ausgestattet ist.

 

--- Daten / Fakten ---


Überschaubarer Verbrauch

Wie lange eine Akkuladung vorhält, hängt vom individuellen Fahrverhalten, Körpergewicht und der Zuladung ab. Bei einem aktuellen Test des Modells "Mannheim" vom Hersteller Victoria beispielsweise war bei einer ständigen Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern der Akku eines 250-Watt-Panasonic-Motors nach 35 Kilometern aufgebraucht. Bei sparsamer Nutzung - gleichbleibendes Tempo im unteren Unterstützungsbereich - reicht ein voller Akku im Sommer dagegen für rund das Doppelte. Das Aufladen eines Akkus kostet je nach Modell und Leistung fünf bis maximal 40 Cent.

 


Bilder: Quellenangabe

--- Bildunterschrift für Bild 1 ---
Mit einem E-Rad können auch weniger sportliche Familienmitglieder mithalten und kommen zeitgleich mit ihren Lieben am Ziel an.
Foto: djd/Victoria

--- Bildunterschrift für Bild 2 ---
Ein E-Rad fährt nicht ausschließlich mit Motorkraft. Es verleiht der eigenen Pedalkraft lediglich ein Plus an Energie.
Foto: djd/Victoria

--- Bildunterschrift für Bild 3 ---
Bodenständig, in 2 Radgrößen (26 und 28 Zoll) kommt das elegante Damenmodell "Malente" daher.
Foto: djd/Victoria




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