Sparsam autofahren

Sparsam autofahren


Klimafreundliche Mobilität findet in den Medien noch zu wenig Beachtung

 

Sparsam autofahren(djd/pt). Leistung, Preis und Design: Nach wie vor sind es diese drei Kriterien, die bei der Besprechung neuer Automodelle in den Medien im Vordergrund stehen. Der Kraftstoffverbrauch und der Schadstoffausstoß werden dagegen erheblich seltener thematisiert. Das fand eine Medienresonanzanalyse der Deutschen Energie-Agentur (dena) heraus. Die Autokäufer selbst scheinen bereits einen Schritt weiter zu sein: Vom Neuwagenboom rund um die Abwrackprämie profitierten tendenziell vor allem die kleineren Fahrzeuge, während große Modelle trotz staatlicher Finanzspritze im Vergleich dazu weniger gefragt waren.

 

Wer das Klima schont, ist sparsamer unterwegs

 

Gründe für eine Berichterstattung, die die Energieeffizienz und nicht Leistungs-Spitzenwerte in den Fokus rückt, gibt es genug. Denn schließlich wirken sich Antriebsart, Fahrzeugklasse und Ausstattung nicht nur auf Komfort und Leistung aus, sondern bestimmen auch die Folgekosten für Kraftstoffverbrauch, Steuer und Versicherung. Familienkombi statt repräsentativer Geländewagen - das spart bis zu einer Tonne Gewicht und bis zu vier oder fünf Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Kleinwagen statt Mittelklasse, wenn ein Zweitfahrzeug nötig ist - auch das senkt die Betriebskosten rund ums Fahrzeug und erleichtert zudem noch die Parkplatzsuche. Weitere Tipps zur Neuwagen-Auswahl und zum sparsamen Pkw-Betrieb finden Interessierte unter www.ichundmeinauto.info.

 

Auch die Ausstattung macht den Unterschied

 

Wer sich für eine bestimmte Fahrzeugklasse entschieden hat, sollte innerhalb der Klasse vergleichen. Die Verbrauchsunterschiede können auch bei ähnlich ausgestatteten Fahrzeugen verschiedener Hersteller deutlich differieren. Einfluss hat aber auch die Ausstattung selbst. Alles, was Strom verbraucht, treibt den Kraftstoffverbrauch ebenfalls nach oben. Und wer vom Händler Leichtlaufreifen und Leichtlauföl einfordert, investiert von Anfang an in Extras, die sich später auszahlen.

 

 

--- Daten/Fakten ---


Erdgas als preiswerte Alternative

Mit Erdgas lässt sich im Prinzip jeder Ottomotor betreiben. Viele Hersteller bieten bereits ab Werk mit Gastechnik ausgestattete Serienfahrzeuge an. Höhere Anschaffungskosten werden zumeist durch einen deutlich geringeren Kraftstoffverbrauch kompensiert. Der CO2-Ausstoß sinkt um rund ein Viertel gegenüber Benzin. Wenn künftig verstärkt Bioerdgas aus nachwachsender Biomasse zum Einsatz kommt, wird die Klimabilanz noch besser ausfallen. Das Netz von Erdgastankstellen ist bereits eng geknüpft, im Notfall kann ein Erdgasfahrzeug auch mit Benzin betrieben werden.


Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur GmbH




weitere Themen aus unserer Ratgeber-Redaktion





 

Hotelzimmer - Ferienwohnung online buchen

 

KURZREISEN Rostock & Warnemünde

Auf zwei Rädern unterwegs

Kurzreise ansehen

Wasserspaß und Kinoabenteuer

Kurzreise ansehen


Immobilien in der Region Rostock

Immobilien bei Immonet.de